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ST. PÖLTEN. Nachdem in den Vorrunden der UHC Graz, WAT Atzgersdorf und UHC Admira Landhaus besiegt werden konnten, wartete im Semifinale des ÖHB Cups der UHC Eggenburg auf die Handballerinnen von Union St. Pölten. Die St. Pöltnerinnen gingen als Favoritinnen in diese Begegnung – hatten sie doch das Heimrecht und zudem in dieser Saison bereits zweimal gegen Eggenburg gewonnen.

Sandra Majetic Fotos: Andrea Halm
  1 / 3   Sandra Majetic Fotos: Andrea Halm

Beide Teams wollten den Sieg und gingen entsprechend verkrampft und mit vielen technischen Fehlern in die Begegnung. St. Pölten konnte sich aber auf Ina Halm im Tor verlassen – drei von vier Siebenmetern wurden sicher gehalten. Im Angriff erarbeitete sich das Team um Lisa Felsberger, Sandra Majetic und Birgit Wagner einen komfortablen sieben Tore-Vorsprung. Kurz vor Spielende wechselte Trainer Lajos Panovics nach einem Team Time Out die gesamte Bank ein, und Kerstin Brandstätter konnte mit einem schönen Heber den Endstand von 22:19 besiegeln.

Cupfinale in Wien

Die Union St. Pölten trifft somit im Finale auf den UHC Stockerau, die die MGA Fivers in einem hart geführten Spiel nach Verlängerung besiegen konnten. St. Pölten Trainer Lajos Pánovics: „Natürlich ist Stockerau der Favorit in diesem Spiel – wir haben in der WHA noch nie gegen sie gewonnen, sie haben einen sehr ausgeglichenen, starken Kader. Aber ein Cupfinale hat seine eigenen Regeln – wir hoffen auf einen guten Tag und werden alles tun, um unsere Chancen zu nützen!“ Sektionsleiter Gerhard Halm ergänzt: „Für den Verein ist es ein großer Erfolg, und der Tag soll ein tolles Erlebnis für die Spielerinnen werden – egal ob wir Erster oder Zweiter werden.“

Info: Das Finale findet am Karsamstag, 31. März, 18 Uhr, in der Hollgasse 3, 1050 Wien statt und wird live in ORF Sport+ übertragen.


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