Der SKN St. Pölten bleibt in der 1. Bundesliga
ST. PÖLTEN. Es war ein guter Fußballtag für St. Pölten: Die SKN St. Pölten Frauen bekamen den Meisterteller überreicht, und die Männer schafften mit einem 1:1 gegen den SC Wr. Neustadt die Relegation, womit sie auch nächste Saison in der obersten Spielklasse vertreten sind.

Die ersten Minuten der Partie gehörten den Gästen aus Wr. Neustadt. In der fünften Minute köpfte Hamdi Salihi nach einer Flanke von rechts neben den Kasten von Christoph Riegler. Dann kam Fabian Miesenböck mit links nur wenige Meter vor dem SKN-Tor zum Schuss, der gerade noch zur Ecke abgefälscht wurde (8.). Nach dem Corner ergab sich eine gute Konterchance für den SKN, doch das Anspiel von Daniel Schütz auf Pak in den 16er kam zu steil. In der 15. Minute brachte Miesenböck den Ball hart und flach zur Mitte. Der aufgerückte Alexander Gründler schoss aus vollem Lauf rechts an der Stange vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gab der SKN St. Pölten, der bisher noch nicht sehr gefährlich geworden war, immer mehr den Ton an. Nach einem Zuspiel des sehr agilen und trickreichen David Atanga nahm sich Robert Ljubicic ein Herz und schoss mit links knapp am langen Eck vorbei (26.). Darauf ließ der SKN den Ball sehr gut durch den 16er der Wr. Neustädter laufen, doch Ljubicic konnte ihn mit dem rechten Außenrist aus kurzer Distanz nicht im Tor von Domenik Schierl unterbringen. In der 44. Minute belohnte sich Atanga, der mit seiner Spielweise stark an Cheikhou Dieng erinnert, mit einem sehenswerten Lupfer über Schierl aus mehr als dreißig Metern selbst für seine starke Leistung. Mit 1:0 ging der SKN auch in die Pause.
Turbulente Schlussphase
Gleich nach Wiederbeginn spielte Ljubicic steil auf Kwang-Ryong Pak, der den Ball mit links über das Tor pfefferte (47.). In der 56. Minute wurde Torschütze Atanga für Michi Ambichl ausgewechselt. Wr. Neustadts David Harrer zog dann von halblinks aus etwa zwanzig Metern ab, der Ball frisierte aber nur das Außennetz (64.). Darauf tankte sich Miesenböck, der stärkste Wr. Neustädter an diesem Tag, von rechts in den SKN-Strafraum durch. Sein Schuss wurde abgefälscht und landete abermals am Außennetz. In der 75. Minute fiel nach einem hohen Ball in den Fünfmeterraum und einer Unsicherheit der SKN-Verteidigung ein Eigentor zum 1:1. Nur drei Minuten später vergab Mario Ebenhofer nach einem Gestocher im SKN-Strafraum die Riesenchance zum 1:2. Knapp vor Spielende wurde es noch einmal ordentlich turbulent: Pak wurde im Gäste-16er bei einem Konter von den Beinen gerissen, doch Schiedsrichter Harald Lechner zeigte nicht auf den Elfmeterpunkt. In der Nachspielzeit sah der kurz zuvor eingewechselte Roman Kienast die rote Karte.
- Zuseher: 4844
- Schiedsrichter: Harald Lechner


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