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ST. PÖLTEN/NÖ. Für Ärzte kann es manchmal eine besondere Herausforderung darstellen, Menschen ohne oder nur mit schlechten Deutschkenntnissen zu behandeln. Gerade in Notfällen könnte dies zum Problem werden.

Sprachbarrieren bei medizinischer Behandlung bergen große Risiken. Dies soll mittels einem Videodolmetschsystem in Bezirkshauptstädten minimiert werden. Für Zuwanderer sollte das Erlernen der deutschen Sprache daher oberste Prämisse haben. Foto: High Contrast

Um diese Sprachbarrieren zu minimineren und Fehlbehandlungen (die auch Haftungsfragen nach sich ziehen können) zu vermeiden, soll nun in allen Bezirkshauptstädten ein Videodolmetsch-Angebot bei praktischen Ärzten, Kinderärzten sowie bei Gynäkologen eingerichtet werden. „Das Projekt ist aus rechtlicher, ethischer und humanitärer Sicht dringend notwendig. Wenn es keine qualitätsvolle Behandlung gibt, werden die Folgekosten für das System weit höher sein“, erklärt der zuständige Landesrat Maurice Androsch (SP). “Verstehen und das Verstandenwerden muss ein zentrales Anliegen im Gesundheitssystem sein.“

 Dennoch muss es für in Österreich lebende Menschen mit fremder Muttersprache oberste Prämisse sein, Deutsch zu lernen um sich hier integrieren zu können. Die Bemühungen dies zu fördern, wird auf vielen Ebenen verstärkt. Hilfsorganisationen und private Initiativen sind hiezu Anlaufstellen.

 

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Artikel: Lehrer organisieren Deutschkurse für Flüchtlinge

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