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Leserartikel Werner Pelz, 10.08.2015 12:15

ST.PÖLTEN. Wäre nicht die Öllobby und die von ihr dominierte Automobilindustrie derart dominant, gebe es schon mehr und vor allem günstigere Elektrofahrzeuge. Dabei rechnet sich die Anschaffung gerade für Firmen, die ein Fahrzeug vor allem für kürzere Fahrten einsetzen.  

Die Amtsboten des St.Pöltner Spitals mit ihrem Elektroauto: Jürgen Winddörfer, Stv. Amtsbote, Thomas Neubauer, Stv. Amtsbote, Werner Gamsjäger, Amtsbote. Foto: Privat

Elektroautos sind nicht nur aber vor allem für Einsätze im Nahbereich ausgesprochen vorteilhaft. Dies haben bereits zahlreiche Firmen aber auch Private realisiert. Daher steigt derzeit die Anzahl der eingesetzten E-Fahrzeuge. Auch für das Landesklinkum ist nun ein Elektromobil unterwegs.

1,20 Euro auf 100 Kilometer

Dies hat man nun auch im Landesklinikum St. Pölten erkannt und in ein strombetriebenes Auto investiert. „Wir nutzen unser Elektroauto für Kurzstrecken wie beispielsweise Botenfahrten im Großraum St. Pölten. Neben dem Umweltfaktor überzeugen uns auch die geringen Betriebs- und Verbrauchskosten. Mit rund 1,20 Euro können wir an die 100 Kilometer zurücklegen. Der geringe Lärmpegel ist ein weiterer Vorteil“, so der kaufmännische Leiter der medizinischen Einrichtung, Bernhard Kadlec.

Keine Lärmbelästigung

Ein Elektroauto hat eine kürzere Reichweite als herkömmliche Autos, ist allerdings durch das Tanken mit Strom wesentlich umweltfreundlicher als benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge. Dabei produziert es keinerlei schädliche Abgase und es senkt zudem die Lärmbelastung, da diese Fahrzeuge in Betrieb kaum Geräusche erzeugen. Angesichts mancher bewusst geräuschverstärkten Autos, die eine unangenehme Lärmbelästigung für die Umwelt darstellen, ist der letztgenannte Aspekt ein weiterer, erfreulicher Vorteil im Betrieb dieser Fahrzeuge.


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