Nesslinger kritisiert Kosten für desolate Steinplatten am Rathausplatz
ST. PÖLTEN. „Die Steinplatten am Rathausplatz halten einfach der vorgesehenen Benutzung nicht stand“, meint Stadträtin Ulrike Nesslinger. „Jedes Jahr müssen kaputte Bodenplatten ausgetauscht werden“. Den Grund ortete die schwarze Grande Dame in „roten Fehlplanungen“.

Die Steinplatten hielten den vielen VEranstaltungen und den zuliefernden LKWs nicht stand. „Jährlich stecken wir etwa 50.000 Euro Steuergeld in den Platz.“ Derartige Fehlplanungen müssten bei der Gestaltung des Domplatzes verhindert werden, fordert Nesslinger. Und damit kommt natürlich auch das in den letzten Monaten und Jahren zentrale Thema „Domplatz“ ins Spiel: „Wir fordern mit den Wirtschaftstreibenden und der Mehrheit der St. Pöltnerinnen und St. Pöltnern einen multifunktionalen Domplatz, der als Marktplatz, Platz für Veranstaltungen und Parkplatz genutzt werden kann. Dazu braucht es eine passende Platzgestaltung. Aus den Erfahrungen am Rathausplatz ist zu lernen“, erklärt die VP-Stadtpolitikerin und fährt, eine rasche Entscheidung in Sachen Domplatz vom Bürgermeister fordernd, fort: “Die Nachdenkphase dauert schon lange genug. Die SPÖ rund um Matthias Stadler muss jetzt einmal sagen, was sie für den Domplatz will, ob den Wünschen der Bevölkerung Rechnung getragen wird, oder nicht. Wenn er davon spricht, dass die gleichen Steine am Domplatz verwendet werden sollen, die am Herrenplatz liegen, muss man ja davon ausgehen, dass die Pläne schon lange vorliegen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden