Schelling: Niederösterreich geht bei Lehrlingsausbildung guten Weg
ST. PÖLTEN. „Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage kann man mit der Ausbildungssituation bei Lehrlingen durchaus zufrieden sein“, resümiert Finanzminister Hans Jörg Schelling gegenüber Tips St. Pölten.

Das größte österreichische Bundesland sei ein Vorzeigemodell in Sachen Lehrlingsausbildung“, lobt der Bundespolitiker mit Wohnsitz in St. Pölten. Hier gebe es viele Initiativen und ein hohes Engagement etwa der Interessensvertretungen und Institutionen.
Talente fördern, Schwächere stärken
Durch ein gezieltes „Coaching“ der Lehrlinge würden diese „in die richtigen Bahnen“ gebracht werden. Gute Eignungstests könnten Talente und spezielle Fähigkeiten der jungen Menschen herausarbeiten und sie infolge „in die richtige Startpositionen bei der Ausbildung für den Arbeitsmarkt heben“. Man achte damit darauf, dass möglichst wenig Fehler am Weg zur Ausbildung geschehen. „Der entscheidende Punkt beim Lehrlingsnachwuchs ist, dass wir in Verbindung mit unserem Bildungssystem Menschen aus den Schulen bekommen, die für die Lehre geeignet sind.“ Und jene Lehrlinge, die lernschwächer seien, würden gezielt Nachhilfe gewährt bekommen. Natürlich sei grundsätzlich immer auch Eigeninitiative bei angehenden Lehrlingen und deren Eltern gefragt, denn „von alleine geht natürlich gar nichts“.
Lehrlinge sichern Facharbeiterstand
Erfreulich sei für Schelling, „dass die Wirtschaftsbetriebe gerade in Niederösterreich sehr wohl erkannt haben, wie wichtig die Lehrlingsausbildung zur Sicherung des Facharbeiterstands ist. Wir haben hier einen enormen Bedarf in der Zukunft.“ Derzeit gibt es in Niederösterreich etwa 6500 Lehrbetriebe. <


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