Der zweite Wahlgang wird entscheiden
Am Sonntag findet die Stichwahl zwischen den Präsidentschafts-Kandidaten Norbert Hofer (FPÖ) und Alexander Van der Bellen statt. Tips sprach mit FP-Stadtparteiobmann Klaus Otzelberger und Gemeinderätin Nicole Buschenreiter (Die Grünen).

„Ich bin dafür, dass man jemanden wählen sollte, der sich zuerst für die Österreicher und die Republik Österreich stark macht“, sagt FP-Stadtparteiobmann Klaus Otzelberger. „Herr Hofer hat den Mut, die Regierung zu sich zu zitieren und wenn sie ihre Arbeit nicht ändert, sie notfalls auch zu entlassen“, so Otzelberger, dem besonders das Thema Mindestsicherung ein großes Anliegen ist. 72 Prozent der Mindestsicherungsbezieher in St. Pölten seien Ausländer, davon der Großteil Flüchtlinge. „Es kann nicht sein, dass Menschen in unser Land kommen und sofort Anspruch auf alle Sozialleistungen haben“, so Otzelberger. Zuwanderung und die Hilfe für Kriegsflüchtlinge hält der Stadtparteiobmann für berechtigt. Die meisten der Einwanderer seien aber Wirtschaftsflüchtlinge und würden sich lediglich als syrische Kriegsflüchtlinge ausgeben. Sinnvoll fände es Otzelberger daher, vor Ort in den Nachbarländern Syriens zu helfen. So könne man mithilfe der NATO und der UNO sichere Zonen einrichten und mit denselben Kosten zwanzigmal so vielen Menschen helfen. „Norbert Hofer ist der optimale Mann, da er auch den Mut hat, das anzusprechen und Lösungen vorzuschlagen“, meint der FP-Obmann.“Wenn 72 Prozent der Ausländer in St. Pölten die Mindestsicherung beziehen, heißt das, dass nur 28 Prozent der Österreicher darauf angewiesen sind und es uns gut geht“, argumentiert Gemeinderätin Nicole Buschenreiter, „wir brauchen jemanden, der sich mit Wirtschaft auskennt. Ich habe Alexander Van der Bellen als einen sehr intelligenten Menschen kennen gelernt, der auch die Erfahrung hat.“ Als besondere Herausforderungen für Alexander Van der Bellen sieht Buschenreiter die Spaltung der Bevölkerung in ganz rechts oder ganz links aufzubrechen und den Österreichern wieder ein Gefühl der Sicherheit und das Vertrauen in die Politik zurückzubringen.


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