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Von den 39.130 wahlberechtigten Bürgern in St. Pölten haben heute bei der Bundespräsidenten-Stichwahl 24.751 ihre Stimme abgegeben. Alexander Van der Bellen siegte mit 13.029 Stimmen (54,73 Prozent) vor seinem freiheitlichen Kontrahenten Norbert Hofer mit 10.777 Stimmen (45,27 Prozent).

St. Pölten-Stadt ist einer der wenigen Bezirke Niederösterreichs, in denen Alexander Van der Bellen Norbert Hofer hinter sich ließ. Foto: Weihbold

Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 63,25 Prozent. Es gab 945 ungültige Stimmen (3,82 Prozent). St. Pölten ist damit eine der wenigen Bezirke, in denen Van der Bellen die Nase vorn hat im sonst blau dominierten Bundesland. „Das Ergebnis ist sehr knapp. In Wien sind einige Bezirke noch ausständig und auch die Wahlkarten müssen noch ausgezählt werden, aber wir gehen davon aus, dass der neue Präsident Norbert Hofer heißen wird“, sagte FP-Stadtparteiobmann Klaus Otzlberger. „St. Pölten ist generell sehr linkslastig. Aber wir haben auch hier viele Menschen überzeugen können, auch wenn es sich nicht ausgegangen ist“, vermerkte er zum Ergebnis in der Landeshauptstadt. „Das Ergebnis in St. Pölten zeigt eine super Entwicklung, wenn man bedenkt, wie es beim ersten Wahlgang ausgeschaut hat. Das letzte Resultat ist aber noch ausständig“, meinte auch Grünen-Stadtparteiobmann Markus Hippmann.

„Ich bin stolz Bürgermeister in einer Stadt zu sein, in der Alexander Van der Bellen eine klare Zustimmung als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten erhält – Alexander van der Bellen liegt derzeit bei 54,73 Prozent, Norbert Hofer bei 45,27 Prozent. Eine klare Linie, klare Grundsätze und Haltungen, keine „faulen“ Kompromisse sind auch hier das Rezept für Wahlerfolge. Das war bei der Gemeinderatswahl so, das zeigt sich in St. Pölten auch bei der Bundespräsidentenwahl“, so Bürgermeister Matthias Stadler zum vorläufigen Ergebnis.


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