St. Pölten bewirbt sich möglicherweise als Standort für Tesla-Werk
ST. PÖLTEN. Da im Sommer das US-amerikanische Unternehmen Tesla Motors angekündigt hat, einen Produktionsstandort für Batterien in Europa zu suchen, fordern JVP-Gemeinderat Florian Krumböck und Wirtschaftsbundobmann Gemeinderat Mario Burger nun, dass sich St. Pölten als Standort bewirbt.

„Mittlerweile ist Villach vorgeprescht und will sich als Standort bewerben. Wir sind der Meinung, St. Pölten soll sich ebenfalls für den Standort bewerben. Die Landeshauptstadt soll in den europäischen Wettbewerb um dieses Zukunftsprojekt eintreten“, sagten Krumböck und Burger.
„Wir haben mit NÖ Central (Betriebsgebiet im Süden der Landeshauptstadt an der B 20 Mariazeller Straße) einen möglichen Standort, der mit der Konkurrenz aus Villach allemal mithalten kann“, ist sich Burger sicher. „Vor allem aber würde ein solches Projekt eine riesige Chance für den Arbeitsmarkt in der Landeshauptstadt und dem Zentralraum sein“, so Krumböck. „Jetzt gilt es den Diskussionsprozess so schnell als möglich in Gang zu setzen und eine gemeinsame Linie zu finden. Spätestens zu Jahresende sollte feststehen, ob wir dieses Projekt gemeinsam angehen wollen“, fordern die beiden VP-Mandatare.
„Uns war bisher nicht bekannt, dass Tesla ein Werk in Europa plant. Wir haben das umgehend recherchiert und entsprechende Unterlagen ermittelt. Natürlich wird die Stadt diese Chance aufgreifen und mit Tesla Kontakt aufnehmen. Es ist verwunderlich, dass uns der Tipp nicht direkt gegeben wurde. Das wäre nämlich die Aufgabe eines Gemeinderates der Stadt St. Pölten“, heißt es dazu aus dem Rathaus.


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