Stadler: "Begrüße die Entscheidung für Van der Bellen"
ST. PÖLTEN. Das endgültige Ergebnis für die Bundespräsidenten-Wahl in St. Pölten ist da. Alexander Van der Bellen siegt mit 17.025 Stimmen und 58,72 Prozent gegen Norbert Hofer, der mit 11.967 Stimmen auf 41,28 Prozent kommt.

Von den 39.252 wahlberechtigten St. Pöltnern haben gestern 26.301 ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 67,01 Prozent. Alexander Van der Bellen siegte mit 14.487 Stimmen (57,02 Prozent) vor dem FP-Kandidaten Norbert Hofer mit 10.919 Stimmen (42,98 Prozent). Insgesamt wurden in St. Pölten 3860 Wahlkarten ausgegeben. Ungültig wählten bisher 895 Bürger. Das endgültige Ergebnis der Bundespräsidentenwahl für St. Pölten wird nach Auszählung der Wahlkarten bekanntgegeben.
Bürgermeister Matthias Stadler interpretiert das vorläufige Wahlergebnis so: „Neben der hoffentlich endgültigen Wahlentscheidung bin ich besonders froh über die gestiegene Wahlbeteiligung. Das ist ein starkes Zeichen für eine reife Demokratie. In Hinblick auf den wirtschaftlichen und politischen Standort Österreich begrüße ich die Entscheidung für Dr. Alexander Van der Bellen.“
Das endgültige Ergebnis in St. Pölten sieht so aus:
- Von den 39.252 wahlberechtigten St. Pöltern haben 29.973 ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 76,36 Prozent.
- Von den 28.992 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf den Kandidaten Alexander Van der Bellen 17.025 Stimmen, das sind 58,72 Prozent, und auf Norbert Hofer 11.967 Stimmen, das sind 41,28 Prozent.
Ungültig: 981 Stimmen.
Stellungnahme Klaus Otzelsberger:
„Natürlich bin ich über das Ergebnis traurig, aber es macht mich auch stolz. Wir hatten alle Parteien und auch die Medien gegen uns, dafür ist es ein tolles Ergebnis. Ich habe mich sehr gefreut, dass in meinem Wahlsprengeln im Norden St. Pöltens Hofer mit 55,25% gewann. SPÖ/ÖVP/Grün/Neos sind gemeinsam gegen uns angetreten, darum hat es nicht in ganz St. Pölten und nicht in Österreich gereicht. Das linke Establishment hat auch in St. Pölten die Bevölkerung wieder mit einer Angstmache überzeugt doch Van der Bellen zu wählen, da sonst die Welt untergeht. 47% Prozent haben dennoch Hofer gewählt. VdB wird nun das alte System am Leben erhalten“, sagt FP-Stadtparteiobmann Klaus Otzelsberger.
Otzelsberger ist aufgrund des knappen Ergebnisses zuversichtlich, dass die FPÖ als Nummer eins bei der Nationalratswahl nächstes oder übernächtes Jahr hervorgehen wird. Als Nachteil an der Wahl von Alexander Van der Bellen sieht er, dass die Völkerwanderung und damit die Einwanderung ins Sozialsystem, das bald nicht mehr zu finanzieren sei, weitergehen werde. Stattdessen solle man mit UN-Mandaten sichere Zonen im Ausland schaffen, um den Menschen dort vor Ort zu helfen. Außerdem sollten Zuwanderer nach dem „Herkunftsprinzip“ Sozialleistungen erhalten, also genau dieselbe Geldmenge, die ihnen auch in ihrem Herkunftsland an Sozialleistungen zusteht.


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