VP-Ebner analysierte die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018
ST. PÖLTEN. Bernhard Ebner, Landesgeschäftsführer der Volkspartei Niederösterreich, gab gestern eine Stellungnahme zu den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 der Grünen, der FPÖ und der SPÖ ab und fand lobende Worte für die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Bei den Grünen, so Ebner, hätte der Wechsel von Madeleine Petrovic (Spitzenkandidatin der Landtagswahl 2013) auf die jetzige Spitzenkandidatin Helga Krismer viel Unruhe in die eigenen Reihen gebracht. Die Grünen würden sich seit Krismers Führungsübernahme nur mehr mit Verboten beschäftigen.
NÖ sei für Rosenkranz ein Teilzeitjob
„Der Name bleibt gleich, die Gesinnung auch“, sagte Ebner über den FP-Kandidaten Walter Rosenkranz in Anspielung auf die Kandidatin von 2013 Barbara Rosenkranz. Als Nationalrat sei Niederösterreich für Rosenkranz nur ein Teilzeitjob (Rosenkranz hatte aber bei seiner Präsentation als FP-Spitzenkandidat erklärt, im Falle des Einzugs in die NÖ-Landesregierung sein Amt als Nationalrat niederzulegen). Hinter jedem Angriff der FPÖ stecke laut Ebner politisches Kalkül.
Zusammenarbeit mit Franz Schnabl ungewiss
Über Franz Schnabl, den Spitzenkandidaten der SPÖ, sagte Ebner: „Er ist ein Burgenländer, der in NÖ nicht einmal einen Nebenwohnsitz hat.“ Schnabl habe auch noch nie in Niederösterreich gearbeitet oder eine Funktion ausgeübt. Außerdem sei er ein Wunschkandidat nicht der Landes-SPÖ, sondern von Bundeskanzler Christian Kern. Ebner stellte die Frage in den Raum, ob die Zusammenarbeit mit Schnabl wie beim ehemaligen Vorsitzenden der SPÖ Niederösterreich Sepp Leitner eher negativ aussehen oder es ein Miteinander geben werde wie mit dem aktuellen SP-Landesparteiobmann Matthias Stadler. Ebner fragte auch, ob sich Schnabl für die Sache und die Bürger oder wie Kanzler Kern für die Show entscheiden werde.
Wechsel nach Maß
Abschließend wiederholte Ebner die bekannten Slogans der VP Niederösterreich wie beispielsweise, dass man für die Schwächsten, nicht die Frechsten einstehe. Seit der Bekanntgabe von Mikl-Leitner als Nachfolgerin von Erwin Pröll im Jänner sei schon einiges weitergegangen. Die ÖVP NÖ sei eine Partei, die einen Wechsel nach Maß vorgenommen habe.


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