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Interview mit VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner zum Prozess gegen den Falter

Thomas Lettner, 10.07.2017 12:00

ST. PÖLTEN. Wie bereits berichtet kommt es am 27. September zum Prozess zwischen der Wiener Wochenzeitung Falter und VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Tips bat den 44-Jährigen zum Interview.

VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner Foto: VPNÖ
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner Foto: VPNÖ

Tips:Herr Ebner, warum haben Sie es auf den Prozess draufankommen lassen?

Ebner: Ich habe es nicht auf den Prozess draufankommen lassen, sondern der Herr Klenk hat eine Anzeige erstattet, und daher ist dieser Prozess zustande gekommen.

Herr Klenk ist sehr siegessicher. Wie sicher sind Sie, dass Sie den Prozess gewinnen?

Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, wenn man die Historie dieses Prozesses verfolgt, dass man die Milch, die bereits vergossen wurde, jetzt eher aufwischt als noch mehr Milch dazu zu gießen.

Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Das entscheidet der Richter. Es ist ein laufendes Verfahren, da habe ich keinen Einblick.

Ist es nicht von Ihrer Seite her unklug, einen Prozess zu führen, den Sie vielleicht direkt vor der Nationalratswahl und den Landtagswahlen verlieren könnten?

Das ist keine Frage, ob es klug oder unklug ist. Der Prozess wurde von Herrn Klenk durch die Anzeige dementsprechend in die Wege geleitet. Jetzt gilt es für den Richter, Rechtssicherheit zu gewähren und eine Entscheidung zu fällen. Alles Weitere kann ich noch nicht sagen.

Warum waren Sie nicht persönlich beim Verfahren anwesend?

Ich habe wichtige Termine gehabt am Montag, und bei diesem Termin war es nicht erforderlich, anwesend zu sein. Daher war ich auch nicht im Gerichtssaal.


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