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ST. PÖLTEN. Der Theaterverein Jugendstil tourte bis vor einigen Tagen mit dem Theaterstück „Hot Jobs“ durch die Bezirke Niederösterreichs, um insgesamt mehr als 1800 Schülern ab der achten Schulstufe einen künstlerischen Einblick in die Welt von Ausbildung, Beruf und Arbeit zu geben. 620 Besucher waren es allein im ArbeitnehmerInnenzentrum St. Pölten.

Mit dabei bei der Aufführung waren auch die Schüler der NMS Traisen (v.l.) Limani Gzim, Juric Manuel, Sahitay Anita, Dzelili Rejhan, Münevver Yildiz, Groiß Brigitte (Lehrkraft), Samwald Cheyenne. Foto: Alexander Sommer / AK Niederösterreich

Susanne Preissl und Sophie Berger, die 2011 das Theater Jugendstil gründeten, und Schauspieler und Autor Raoul Biltgen motivierten im Stück „Hot Jobs“ die Jugendlichen, sich trotz der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt mit ihren Berufsaussichten auseinanderzusetzen. Sie appellierten an die 620 Schüler, die die beiden Aufführungen im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten besuchten: „Glaubt an euch und habt den Mut, euren eigenen Weg zu gehen.“ Sie versuchten auch, den Schülern die Ängste zu nehmen: „Es ist absolut in Ordnung, nicht zu wissen, was man will. Ausprobieren, einfach tun und aus Fehlern lernen“, so die Schauspieler.

Keine falschen Vorstellungen über die Berufswelt

Im Anschluss an das Theaterstück „Hot Jobs“ standen Experten der AK Niederösterreich für Fragen und Tipps zum Berufseinstieg zur Verfügung. „Das große Interesse und die vielen Fragen der Schüler zeigen uns, dass das Thema Arbeit die Jugendlichen beschäftigt. Es ist nicht immer leicht, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten und Dienstverhältnisse in der Arbeitswelt zu verschaffen. Der theaterpädagogische Zugang baut dabei schnell Hemmungen ab und ermöglicht gleichzeitig, wichtige Themen wie Praktikumsfallen, prekäres Arbeiten und falsche Vorstellungen von der Berufswelt aufzugreifen. Berufsorientierung soll und kann auch Spaß machen“, sagt Stefan Schober, Bildungsreferent der AK Niederösterreich.


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