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ST. PÖLTEN. Die Hotels in St. Pölten erzielten heuer im Juni einen prozentuellen Zuwachs von über 50 Prozent. Grund dafür sind neu gebaute Unterkünfte und Events in der Landeshauptstadt.

Bürgermeister Matthias Stadler und Alex Meder vom Hotel "Das Alfred" freuen sich über den Anstieg der Nächtigungen in St. Pölten. Foto: medienservice

Im Juli verzeichneten die St. Pöltner Hotels einen Zuwachs von 54,46 Prozent an Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt stehen in der ersten Jahreshälfte von Jänner bis Juni bereits über 77.270 Übernachtungen zu Buche. Die Tendenz ist steigend. Seit dem vergangenen Jahr ist die Anzahl der Übernachtungen um 14,79 Prozent angestiegen. Ein Grund dafür ist der Zuwachs in der Hotelbranche, das Motel 267 und das Hotel Alfred. Das „Muse“ in der Mariazeller Straße hat heuer wieder aufgesperrt und das Gästehaus des Sportzentrums NÖ ist nach dem Umbau wieder buchbar.

Beliebt auch bei Ausländern

Durch neue moderne Unterkünfte und einer größeren Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten wird St. Pölten für Touristen noch attraktiver. Besonders beliebt ist St. Pölten bei Reisenden aus Österreich und den Nachbarländern Deutschland, Polen, Ungarn, Italien und der Schweiz. Aber auch Briten und Niederländer machen hier gerne Urlaub. Letztere vor allem am Campingplatz im Seengebiet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 2,4 Tage.

Packages für Gruppen

Zur Steigerung der Tourismuszahlen hat auch das Incoming Reisebüro beigetragen. Das Convention Bureau & Incoming Reisebüro wickelt seit vier Jahren Tagungsanfragen in der Landeshauptstadt ab und erstellt Packages für Gruppen – mit steigendem Erfolg. 2017 haben von Jänner bis Dezember 1.471 Personen gebucht und 3.890 Nächtigungen lukriert. 2018 gab es bis 6. Juli - also schon im Halbjahr - 1.320 Buchungen und 3.125 lukrierte Nächtigungen.

Besuchermagnet Frequency

Die großen Veranstaltungen im Sommer spielen wieder eine wichtige Rolle, um Touristen nach St. Pölten zu holen. Dabei liegt am unumstrittenen ersten Platz nach wie vor das Frequency, welches vergangenes Jahr erstmals 140.000 Besucher hatte. „So soll es mit der zukünftigen Kulturhauptstadt weitergehen. Nicht nur neue Betriebe, auch die Umbaumaßnahmen, etwa im Hotel Graf oder im Sportzentrum Niederösterreich, sind wertvolle Tourismusangebote. Wünschen würde ich mir noch ein Boutiquehotel und auch gewerbliche Bed & Breakfast-Angebote. Ich gratuliere meinem Team, das sehr gute Arbeit leistet. Wir sind von April bis Oktober auch an Samstagen und Sonn- und Feiertagen für unsere Gäste da“, freut sich Eva Prischl, Leiterin des Tourismusbüros.


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