Kirchenchor St. Valentin umrahmte ökumenischen Gottesdienst musikalisch
ST. VALENTIN. Von 18. bis 25. Jänner fand die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ statt. Während der Gebetswoche kamen weltweit sowie in der Diözese St. Pölten Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten.

Vertreter der im Ökumenischen Arbeitskreises NÖ-West vertretenen Kirchen feierten in der evangelischen Kirche St. Pölten. Das war heuer der ökumenische Hauptgottesdienst - dieser wurde vom Kirchenchor musikalisch umrahmt.
Paradoxon
„Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke“, war das Motto in diesem Jahr. Die Materialien zur Gebetswoche wurden von den Kirchen in der Karibik vorbereitet. Die Geschichte des Christentums in dieser Region sei von Widersprüchlichkeiten geprägt gewesen: Einerseits missbrauchten die Kolonialmächte die Bibel, um die Unterwerfung der einheimischen Bevölkerung sowie der vielen Sklaven aus Afrika, Indien und China zu rechtfertigen. Andererseits wurde die Bibel für viele, die unter der Kolonialherrschaft zu leiden hatten, zur Quelle des Trostes und der Befreiung. Die Bibel ermutige bis heute die Gläubigen in der Karibik, für Menschenwürde und bessere Lebensbedingungen zu kämpfen.
Vertretene Kirchen
Organisiert wurde der Gottesdienst vom Katholischen Akademikerverband der Diözese St. Pölten und vom Ökumenischen Arbeitskreis NÖ-West. Folgende Kirchen sind darin vertreten: die römisch-katholische Kirche der Diözese St. Pölten, Evangelische Kirche A u. HB, Evangelisch-Methodistische Kirche, Altkatholische Kirche, Serbisch-, Rumänisch- und Russisch-Orthodoxe Kirche.


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