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ST. VALENTIN. Als Abschluss der internationalen „week for future“ fand auch in St. Valentin eine Demonstration für den Klimaschutz statt. Diese startete am Hauptplatz, wo die Teilnehmer ihre Wünsche auf dem Volksschulhauptplatz mit Straßenmalkreiden festhielten und dann durch die Hauptstraße bis zum Forsterplatz und wieder zurück zogen.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

„Wir sind hier, wir sind laut! Weil ihr uns die Zukunft klaut!“ hörte man es von den jungen Teilnehmern während der Demo und man muss ihnen recht geben. Egal wie man nun zu Greta Thunberg steht und egal ob sie in der Geschichtsschreibung ähnlichen Status wie Rosa Parks 1955 in den USA erhalten wird, jeder der ein Land gesehen hat, wo man für Klimaschutz nichts übrig hat weiß, dass es hier nicht so weit kommen soll und wir weiterhin Luft, Wasser und Böden unbedenklich nutzen wollen. Nicht des Klimas wegen, sondern der Menschen und besonders der Jugend und Kinder wegen. Schlussendlich gilt es für jeden diese Zukunft zu bereiten. Wie es der deutsche Soziologe Harald Welzer richtig beschreibt, liegt die Lösung nicht unbedingt in neuer Technologie, sondern vielmehr in Strukturen, die in der Vergangenheit bereits funktioniert haben, um dem weltweiten Ressourcenanwachs zu regulieren. Das beginnt beim persönlichen Konsum über vernünftige Produktion, nachhaltige Bearbeitung der Böden und auch bei der Politik die den richtigen Rahmen und die richtigen Gesetze bereitstellen muss.


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