Wirtschaftsinitiative St. Valentin und die Polytechnische Schule luden zum Infotag
ST. VALENTIN. Die Schüler der IMS Langenhart, NMS/SMS Schubertviertel und der Polytechnischen Schule (PTS) St. Valentin konnten sich gemeinsam mit ihren Eltern über das Ausbildungsangebot zum Facharbeiter/Facharbeiterin informieren.

Viele Firmen aus der Region stellten ihre Ausbildungsangebote vor. Darunter neue Berufe, wie zum Beispiel Recyclingfachmann (Firma Hasenöhrl), Anlagentechniker für Robotertechnik (Firma SPS) oder klassischen Großhandel vertreten durch die Firma Textil Karntner.
40 Lehrberufe in der Region
Das AMS informierte über Jobtrends, sowie über Arbeitslosigkeit in Österreich. Vor allem Menschen ohne Ausbildung seien stark gefährdet arbeitslos zu sein. Aber auch Akademiker müssen sich immer häufiger dem Thema Arbeitslosigkeit stellen. Das Angebot an jungen Universitätsabsolventen übersteigt die Nachfrage. Facharbeiter werden immer gesucht.
Vorteil Lehre
Nach der Lehre, die zwischen drei und vier Jahren dauert, ist man in der Regel eine gesuchte Fachkraft. Am WiFi oder BFI könne man sein Wissen in Kursen zusätzlich vertiefen, während eine weitere Ausbildungsmöglichkeit, die Lehre mit Matura ist, die mit der Meisterprüfung kombiniert werden kann.
Berufsvorbereitung
Bevor die Jugendlichen mit einer Lehre ihre Karriere starten können, muss das neunte Schuljahr absolviert werden. Die PTS St. Valentin sei für diese Aufgabe bestens geeignet. In fünf verschieden Fachbereichen können sich die Schüler auf ihren Traumberuf vorbereiten. Erstklassik ausgerüstete, moderne Schulungsräume unterstützen die Jugendlichen auf ihrem Weg.
Gut ausgestattet
So gibt es eine Tischlerei, CNC-Maschinen, moderne Computerräume und vieles mehr, Exkursionen begleiten den lebendigen Unterricht. Selbstorganisation und Eigenverantwortung werden ebenso gefördert, wie das Einhalten von Terminen. Außerdem werden die Schüler bei der Verfassung ihrer Bewerbungsschreiben und Lebensläufe unterstützt und Vorstellungsgespräche in Rollenspielen geübt.
Berufsleben
Der größte Teil der Jugendlichen startet nach dem PTS mit einer Lehrausbildung. Einige steigen in weiterführende Schulen ein, da die Ausbildung an der PTS helfen kann, Lerndefizite auszumerzen und die Jugendlichen durch dieses Schuljahr an Reife gewinnen.
Besonderes Angebot
Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr überzeugt sich vom Ausbildungsangebot: „Vor vielen Jahren wurde aus dem Polytechnischen Lehrgang die Polytechnische Schule. Diese Weiterentwicklung zeigt sich in der modernen Ausrüstung der Schulen, den aktuellen Lernzielen und Unterrichtsformen, sowie den besonderen Lehrern, die meist Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft mitbringen, an diesem Schultyp.“


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