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ST. VALENTIN. Ein toller Fund gelang Florian und Martin Mayr aus St. Valentin. Sie konnten am 16. Juni sowohl im Ennsdorfer als auch im Remser Teil des Raaderwaldes jeweils einen „Großen Fuchs“ - ein Schmetterling aus der Familie „Edelfalter“ fotografisch festhalten.

Großer Fuchs; Foto: Florian Mayr
Großer Fuchs; Foto: Florian Mayr

Letztmals wurde dieser Tagfalter in dem Gelände 1940 im Ennsdorfer Teil des Waldes vom Biologiezentrum Linz dokumentiert. Die letzten offiziellen Augenzeugen des Großen Fuchses in unserer Gegend waren 1963 Karl Kremslehner in St. Pantaleon, 1972 Franz Lichtenberger im Herzograderwald und 1978 Franz Hofmann in Rubring. Mehr als 40 Jahre wurde der Große Fuchs in der Tips-Enns Region nicht mehr dokumentiert, im Raaderwald war es die erste Sichtung von Nymphalis polychloros seit 79 Jahren. Dies unterstreicht, der Raaderwald ist in unserem Raum naturschutzfachlich ein letztes Einhorn der Artenvielfalt, alleine 66 Tagfalterarten wurden hier in den letzten paar Jahren fotografisch dokumentiert, ähnlich viele wie sonst nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten.

Datenbank des Biologiezentrums Linz:

https://www.zobodat.at/arten.php?id=15633&view=map


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