SPÖ-Frauen St. Valentin machen auf die niedrigen Pensionen für Frauen aufmerksam
ST. VALENTIN. Die SPÖ-Frauen St.Valentin verteilten ein Lineal, das vor allem aufzeigt, wie sich Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechungen auf die Pensionshöhe und das Lebenseinkommen auswirken und um auf die Pensionslücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Demnach erhalten Frauen um 43 Prozent weniger Pension als Männer.

Der Equal Pension Day markiert jenen Tag, an dem Männer bereits so viel Pension bekommen haben, wie Frauen erst bis Jahresende erhalten haben werden. Dieser Tag fiel 2018 österreichweit auf den 28. Juli.
Nur zwei Prozent der Frauen erreichen 45 Beitragsjahre
Frauen haben im Schnitt zehn Beitragsjahre weniger als Männer, Großteils bedingt durch betreuungsbedingte Erwerbsunterbrechungen. Dazu kommt die Lohnschere: Frauen verdienen in Österreich in Vollzeit für die gleiche Tätigkeit um 22,2 Prozent weniger als Männer in derselben Position, was deutlich über dem EU-Durchschnitt von 16,7 Prozent liegt.
Jede Stunde zählt
Ein ganz wesentlicher Grund für die schlechten Frauenpensionen darf nicht unerwähnt bleiben - nämlich die hohen Teilzeitraten bei Frauen. Die SPÖ-Frauen fordern Kinderbetreuungseinrichtungen bis zur Umstrukturierung am Arbeitsmarkt, so würde etwa die 30 Stunden-Woche für alle – eine Forderung des Frauenvolksbegehrens – zu einer besseren Umverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit führen. „Frauen verrichten den Großteil unbezahlter Haus- und Betreuungsarbeit und können dann trotz jahrelanger Berufstätigkeit nicht von ihrer Pension leben,“ erklärt Gemeinderätin Christine Pissenberger. „Halbe-Halbe ist ein langjährige Forderung der SPÖ Frauen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden