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ST. VALENTIN. Die SPÖ Frauen St.Valentin unterstützen die Aktion „Gegen Gewalt an Frauen“. Ziel ist, das Thema „Gewalt gegen Frauen“ verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und über die verschiedenen Auswirkungen und Formen der weltweit gegen Frauen und Mädchen ausgeübten Gewalt zu informieren.

SPÖ Frauen STRin Andrea Prohaska, BGMin Kerstin Suchan -Mayr, GRin Christine Pissenberger, GRin Susanne Ströcker und GRin Martina Wiesinger (v. l.); Foto: SPÖ

Etwa jede fünfte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen. Fest steht auch, dass häusliche Gewalt immer noch die am meisten verbreitete Gewalt an Frauen ist. Deshalb finden jedes Jahr vom 25. November - Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ - bis zum 10. Dezember – Internationaler Tag der Menschenrechte - 16 Tage lang weltweit Kampagnen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt.

Gewalt ist ...

Zu gewaltvollen Taten zählen etwa Schlagen, stoßen, fesseln, würgen, an den Haaren reißen oder Gegenstände werfen. Aber auch verbal kann Gewalt ausgeübt werden, etwa durch Drohungen, Beleidigungen, Schimpfwörter, Demütigungen und ständige Kritik. Des Weiteren zählen dazu Vergewaltigung, grapschen, sexistische Beschimpfungen, erzwungenes Anschauen von Pornografie, Verbot von Ausbildung oder Berufstätigkeit, Verdunkelung der finanziellen Situation, Verweigerung des Haushaltsgeldes, Verbote von Kontakten zu Familien oder Bekannten, Einsperren und Kontrollanrufe.

Was tun?

Wer von Gewalt betroffen ist, kann die Frauenhelpline unter 0800/222555 anrufen, die Polizei informieren oder Schutz und Zuflucht in Frauenhäusern finden. Weitere nützliche Infos gibt es unter www.frauenberatenfrauen.at.


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