St. Valentin wird plastikfrei
ST. VALENTIN. Als Klimabündnisgemeinde hat der Gemeinderat von St. Valentin kürzlich einstimmig eine Resolution zur Vermeidung von Einweg-Kunststoff beschlossen. St. Valentin strebt als hohes Ziel an, eine „Plastikfreie Gemeinde“ zu werden.

Weltweit steigt die Verschmutzung durch Kunststoff, St. Valentin möchte deshalb einen neuen Weg gehen und zahlreiche Maßnahmen setzen, die diesem Trend entgegenwirken. Erste Schritte sind die Vermeidung von Einweg-Tragetaschen und Einweg-Kunststoffprodukten. Auch bei den zahlreichen Festen im Ort soll es einen Leitfaden zur Vermeidung von Einwegprodukten aus Kunststoff geben. Ziel ist es auch, die Unternehmen in St. Valentin mit ins Boot zu holen, um sich aktiv an dieser Initiative zu beteiligen.
Vorreiterrolle
Letztlich sollen diese Maßnahmen auch durch Bewusstseinsbildung in der Stadt gefestigt werden. Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) möchte mit dieser Aktion Vorreiter in der Region sein und einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt leisten.
Treffen mit Spar-Geschäftsführer Huber
Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl (SPÖ), Kerstin Suchan-Mayr und NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak setzen die nächsten Schritte, Niederösterreich plastikfrei zu machen. Neben Gesprächen, die nun laufend mit Wirtschaftsvertretern stattfinden sollen, hat man auch eine Landtagsinitiative gestartet, in der darauf gedrängt wird, dass die EU-Normen nun so rasch als möglich umgesetzt werden, ein gelebtes Pfandsystem eingeführt und auf nachhaltige verpackungsfreie Produkte gesetzt wird. Wichtig sei den Initiatoren auch, einen der geplanten nachhaltigen Musterstandorte von Spar nach Niederösterreich zu lotsen.
St. Valentin als idealer Standort
Dazu würde sich idealerweise St. Valentin anbieten, weil hier bereits die ganze Gemeinde an einem Strang zieht, sensibilisiert ist auf das Thema und wichtige Synergien genutzt und getestet werden könnten. Suchan-Mayr, die die Gemeindeinitiative gestartet hat, freut sich über die Resonanz und darüber dieses Thema nun auch in den Landtag begleiten zu dürfen: „Im Sinne unserer Kinder und deren Kinder gilt es, mit den Ressourcen der Erde schonend umzugehen. Die aktuellen Klimakatastrophen mahnen uns tagtäglich, auf unseren ökologischen Fußabdruck zu achten.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden