Der Franz-Forster-Platz neu: Grundsatzbeschluss für Neugestaltung in St. Valentin gefasst
ST. VALENTIN. „St. Valentin gemeinsam gestalten“ - so lautete das von Stadtrat Patrick Hagmüller ausgerufene Arbeitsmotto für 2018. Gemeinsam mit Citymanagerin Doris Haider initiierte er einen Planungsprozess für die Innenstadt, der im Frühjahr 2018 begann.

Fachleute aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung haben sich mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und vielen engagierten Bürger zusammengetan, um Vorschläge für die Entwicklung der Innenstadt von St. Valentin zu erarbeiten. Wie kann der Franz-Forster-Platz umgestaltet werden? Was passiert mit Schlüsselgrundstücken in der Innenstadt? Wie hängen all diese einzelnen Bausteine in einem großen Zukunftsbild zusammen? – waren nur einige der Fragen, mit denen sich die Projektgruppe monatelang auseinandersetzte. Nun liegen die fertigen Vorschläge vor.
Zeitplan
Ein erster konkreter Schritt, der sich aus diesem Konzept ableitet, ist die Neugestaltung des Franz-Forster-Platzes. Für dieses Projekt wurde in der letzten Gemeinderatssitzung ein Grundsatzbeschluss gefasst. Ende April werden schon die Bagger anrollen. Bis August dauert die Baustelle des Pumpwerkes, im Anschluss wird der Platz neu gestaltet. Sämtliche Bauarbeiten sollten dann im November abgeschlossen sein.
Aufwertung des Platzes
Neben dem Hauptplatz ist der Franz-Forster-Platz der wichtigste öffentliche Raum in der Innenstadt. Die Errichtung eines unterirdischen Pumpwerks gäbe nun die Chance, nach Abschluss der Bauarbeiten, den Platz neu zu gestalten. Zentrales Anliegen dabei ist es, die Stellplätze weitestgehend zu erhalten und dennoch mehr Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Der Entwurf von DnD Landschaftsarchitektur leistet genau das: Mobile Möbel sollen die Nutzung von Sommerkino bis zur Konzertbühne ermöglichen. Ein Gastgarten und schattenspendende Pavillons rahmen den Platz ringsum und auch der Wartebereich rund um die Bushaltestelle wird aufgewertet.
Trasparenz
„Besonders wichtig war uns ein offener und transparenter Planungsprozess. Es soll ein Platz geschaffen werden, mit dem sich alle Valentiner identifizieren können“, so Stadtrat Patrick Hagmüller (SPÖ). Aus diesem Grund wurden in mehreren Phasen des Projektes, Geschäftstreibende, Grundstückseigentümer und Anrainer in die Planung miteingebunden. Auch die gute Abstimmung mit dem Tiefbauprojekt „neues Hauptpumpwerk“ streicht Hagmüller hervor.


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