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ST. WILLIBALD. Bei einem Brand in St. Willibald starben acht Kälber in den Flammen. Zwölf Feuerwehren waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Foto: BFKDO Schärding
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Aus noch unbekannter Ursache geriet am 15. August kurz vor 17 Uhr ein landwirtschaftliches Objekt in Wamprechtsham, Gemeinde St. Willibald in Brand. Beim Füttern ihres Hundes entdeckte eine 13-Jährige aus St. Willibald im Hof der elterlichen Landwirtschaft die Flammen durch ein kleines Fenster des Stalles. Sie verständigte daraufhin sofort ihren 79-jährigen Großvater. Dieser alarmierte die Feuerwehr.

Vollbrand

Noch auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter die „Alarmstufe zwei“ auslösen und zusätzlich kurze Zeit später die Teleskopmastbühne Andorf und das Atemschutzfahrzeug Schärding alarmieren. Beim Eintreffen stand der obere Bereich des Stalles – wo Stroh gelagert war – in Vollbrand. Im unteren Bereich waren rund 80 Stück Vieh eingestellt. Unter Einsatz von sechs Atemschutztrupps konnten 14 Kälber und 60 Stiere gerettet werden.

Für acht Kälber kam jede Hife zu spät

Für acht Kälber kam die Hilfe zu spät. Die Scheune brannte vollständig aus, das Wohn- und andere Nebengebäude blieben unbeschadet. Insgesamt waren zwölf Feuerwehren  mit rund 160 Mann im Einsatz. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt.

Brand durch Kurzschluss

Die Brandstelle wurde am 16. August von einem Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle Oberösterreich im Beisein der Ermittlungsbeamten des Landeskriminalamtes untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund eines elektrischen Defektes, Kurzschluss im Zwischendeckenbereich des Rinderstalles, ausgebrochen sein dürfte. Hinweise auf eine subjektive Brandverursachung ergaben sich nicht.


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