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Mit einer ambitionierten Aktion zur Fastenzeit beweist die Pfarrgemeinde Steinakirchen am Forst, dass auch im Zeitalter von Facebook und Co. die altehrwürdige Postkarte noch lange nicht ausgedient hat.

Der Vorstand des Pfarrgemeinderates von Steinakirchen bei der Vorbereitung der Postkartenaktion (v.l.n.r.): Pastoralassistent Christian Eder, Pfarrgemeinderatsobmann Alfred Kaltenbrunner, Kaplan Pater Johann Katru, Pfarrer Hans Lagler, Maria Prankl, Rosi Osanger und Franz Erhard. Foto: Clemens Kaltenbrunner

„In einer Zeit, wo viele Kontakte nur mehr über die modernen Medien bestehen, soll die Begegnung von Mensch zu Mensch wieder neu in den Mittelpunkt gestellt werden“, klärt Steinakirchens Pfarrer Hans Lagler über die Postkartenaktion in seiner Gemeinde auf. 

Post zum Osterfest

An den ersten beiden Sonntagen der Fastenzeit wurde an alle Mitfeiernden der Gottesdienste Postkarten ausgeteilt. Diese konnten mit dem eigenen Namen beschriftet werden. Am Ende der heiligen Messe durften sich die Kirchenbesucher aus den zuvor wieder eingesammelten Karten jeweils eine ziehen und erhielten damit einen kleinen Auftrag: im Zuge der Ostervorbereitungszeit gilt es, die Person auf der gezogenen Postkarte im Gebet zu begleiten, einen Besuch abzustatten oder einen gemeinsamen Spaziergang zu machen. Als Höhepunkt soll dann die Karte als Ostergrußkarte und mit „Gottes Segen“ persönlich oder per Post überbracht werden.

Zur Großen Freude der beiden Initiatoren, Pfarrgemeinderat-Obmann Alfred Kaltenbrunner und Pastoralassistent Christian Eder, wurde die Aktion von der Pfarrbevölkerung sehr gut aufgenommen. Insgesamt 891 Personen nahmen an den beiden Gottesdiensten teil. Wie viele Karten sich mittlerweile auf dem Postweg befinden, ist nicht gesichert.


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