Auf der Flucht in die Steyr gestürzt: Polizisten wurden zu Lebensrettern
STEYR. Einem 20-jährigen Oberösterreicher, der auf der Flucht vor der Polizei am 17. Februar gegen 5 Uhr in die Steyr stürzte, retteten ebenjene Beamten, vor denen er zuvor weggelaufen war, das Leben.

Nach einer Alarmauslösung bei einem Steyrer Geldinstitut stellten mehrere Polizeistreifen eine Sachbeschädigung im Gebäudeinneren fest. Zeugen machten die Beamten weiters auf einen flüchtenden Mann aufmerksam. Ein Polizist nahm zu Fuß die Verfolgung auf und forderte den Flüchtenden mehrmals vergeblich zum Stehenbleiben auf.
Flüchtender stürzte in die Steyr
Im Zuge seiner Flucht durchbrach der 20-Jährige mehrere Sträucher und stürzte kopfüber in die dahinter fließende Steyr. Er wurde sofort von der Strömung mitgerissen und trieb bis zu einer Wehranlage ab, wo ihn zwei Polizisten schließlich ausmachen konnten.
Polizisten zogen 20-Jährigen aus dem Fluss
Die Beamten stiegen die rund zwei Meter zum Fluss hinunter und zogen den 20-Jährigen, dessen Gesicht bereits komplett unter Wasser war, heraus. Sie brachten ihn ans Ufer, wo er erbrach und sich seine Atmung stabilisierte. Danach übernahmen Rettung und Notarzt die weitere Versorgung, anschließend wurde der 20-Jährige ins LKH Steyr eingeliefert.


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