Explosion an der Bushaltestelle: "Das ist kein Lausbubenstreich"
HAIDERSHOFEN. Vandalen wüteten an der Bushaltestelle Sträußlkreuz, ein hoher Sachschaden entstand.

Bei einer Explosion am Mittwochabend (11. September) an der L6431 wurde die Buswartehütte beim Sträußlkreuz zerstört, der Sachschaden beträgt rund 7.500 Euro. Weitere Vorfälle, wie die Sprengung einer Mülltonne beim Mostviertelblick in Behamberg, wurden ebenfalls gemeldet.
Die Informationen stammen von Anrainern sowie ÖVP-Gemeinderat Andreas Pittersberger, der den Vorfall meldete. Haidershofens Bürgermeister Michael Strasser (ÖVP) ist empört: „Es ist nicht zu verstehen, wie man auf solche Ideen kommt. Das ist kein Lausbubenstreich mehr. Der Sachschaden ist das eine, aber bei solchen Explosionen können Menschen auch schwer verletzt werden. Kaum auszudenken, wenn zum Zeitpunkt der Detonation ein Auto an der Landesstraße vorbeifährt.“
Die Gemeinde Haidershofen hat umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Schwere der Sachbeschädigung zieht ein Strafausmaß von bis zu zwei Jahren Haft nach sich. Auch die Kriminalpolizei ist in die Ermittlungen involviert, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
„Auf jeden Fall wird die Polizei in diesem Gebiet ihre Präsenz verstärken und auch wir werden Überwachungsmaßnahmen setzen“, sagt Strasser. Um die Täter zu ermitteln, ruft die Gemeinde die Bevölkerung dazu auf, Hinweise zu geben.


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