Überhitzte Solaranlage löst Feuerwehreinsatz in Wolfern aus
WOLFERN. Am späten Dienstagvormittag (28. Juli) rückten drei Feuerwehren zu einem Wohnhaus in Wolfern aus, nachdem eine überhitzte Solaranlage Rauchentwicklung verursacht hatte. Die Bewohner wurden vorsorglich evakuiert, ein Brand konnte jedoch ausgeschlossen werden.

Ein technischer Defekt an einer Photovoltaikanlage sorgte für einen größeren Feuerwehreinsatz in Wolfern. Nachdem Rauchentwicklung am Dach eines Mehrparteienwohnhauses bemerkt worden war, alarmierte die Leitstelle mehrere Wehren unter dem Stichwort „Brand im Dachbereich“.
Die Bewohner des Hauses wurden als Vorsichtsmaßnahme ins Freie gebracht. Bei der Erkundung vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass kein offenes Feuer ausgebrochen war. Stattdessen hatte sich eine Solaranlage aufgrund einer unterbrochenen Zirkulation stark erhitzt. Dies führte dazu, dass das darin befindliche Wasser-Frostschutz-Gemisch verdampfte und austrat.
Die Einsatzkräfte konnten schnell Entwarnung geben. Ein hinzugezogener Techniker beendete den Vorfall, indem er die Flüssigkeit aus der Anlage abließ und so die Dampfentwicklung stoppte. Während der Arbeiten musste die Schulstraße für rund eine Stunde gesperrt werden, der Verkehr wurde über Umleitungsstraßen geführt.


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