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STEYR. Der junge Deutsche Micha Marx kommt am Donnerstag, 22. März, 20 Uhr als frisch gekürter Sieger des Kabarettwettbewerbs Magdeburger Vakuum mit seiner Kritzel-Comedy ins Röda. Tags darauf eröffnet gleichenorts das Next Comic Festival.

Kabarett mal etwas anders: Kritzel-Comedian Micha Marx kommt ins Röda. Foto: Micha Marx
Kabarett mal etwas anders: Kritzel-Comedian Micha Marx kommt ins Röda. Foto: Micha Marx

Micha Marx ist ein Meister des Lichtbildvortrags. Was sich in seiner Show „Vom Leben gezeichnet“ zunächst nach Diavortrag mit beschwipstem Onkel anhört, entpuppt sich als echte Neuheit in der Kleinkunstwelt. Am liebsten präsentiert der charmante Ausnahmeschwabe und ausgezeichnete Illustrator dem Publikum nämlich selbstgemachte Zeichnungen: Eine Kritzelei nach der anderen rollt da per Beamer über die Projektionsfläche, begleitet von Michas trockenen wie pointierten Ausführungen. „Vom Leben gezeichnet“ ist ein abendfüllendes Best-of des mehrfach preisgekrönten Marx bzw. seiner in drei Jahrzehnten sorgfältig gesammelten und nachträglich bebilderten Traumata. Von der Kindheit in der Provinz bis hin zur postpubertären Midlife-Crisis mit Anfang 30: Seine Bildergeschichten erzählen von biowaffenbewehrten Säuglingen und amourösen Anwandlungen auf dem Pausenhof ebenso wie von Hamsterfamilien in Sozialwohnungen aus Legosteinen.

Tickets: 8/10/12 Euro

SBÄM mit Liveact Slavica

Am Freitag, 23. März, eröffnet das Next Comic Festival um 20 Uhr live mit Slavica & Next Comic Soundsystem im Röda. Stefan Beham alias SBÄMs Arbeit steht im Mittelpunkt. Beham ist ein Grafiker mit Punk im Blut – Popart, Retro-Comics, auffällige Designs prägen seinen begehrten Stil. Seine Werke finden sich auf T-Shirts, Plakaten oder Covers von international erfolgreichen Bands wie The Offspring, SUM 41 oder NOFX. Auch die österreichischen Bands Russkaja, Krautschädl und Turbobier zählen zum Kundenstamm.

Eintritt zum Festival frei! Ausstellungszeiten: 24. März, 19–22 Uhr, 25. März, 16–19 Uhr, 26., 27. und 28. März, jeweils 15–18 Uhr sowie 29., 30. und 31. März, 19–22 Uhr


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