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STEYR. Kein großes Event, aber ein frohes Miteinander soll die „Wehrgrablerei“ am Samstag, 10. September, ab 15 Uhr sein.

Romanovstra (Foto: Dorothea Schuster)
Romanovstra (Foto: Dorothea Schuster)

Vor 42 Jahren fand es das erste Mal statt, das Wehrgrabenfest. Damals war es ein lauter Aufruf, um den Wehrgraben davor zu retten, unter Beton begraben zu werden. Zu Beginn noch ein zweitägiges Fest im Frühling, wurde daraus über die Jahre hinweg eine feste Institution. Mehr als ein Jahrzehnt war es dann still rund um das Wehrgrabenfest, bis 2015 die „Initiative Wehrgraben“ das Fest wieder zum Leben erweckte. Und nach drei Ausgaben ist es heuer endlich wieder zurück - und zwar als „Wehrgrablerei“, in abgespeckter Form.

Fußgängerzone rund um das Röda

Kein großes Event soll es sein, so die Initiative, sondern vor Ort ein frohes Miteinander. Das Gebiet rund um das Kulturhaus Röda wird dann zur Fußgängerzone für Initiativenstände, Flohmarkt und Schätze von Steyrs Kreativen, samt Eck zum Tauschen von Kleidung und Accessoires. Für ausgewählte Kulinarik und Getränke ist ebenso gesorgt wie für ein interessantes Rahmenprogramm für Groß und Klein, darunter Hula-Hoop, Fotoausstellung oder die Entdeckungsreise „Was kreucht und fleucht im Wehrgraben“.

Viel Musik wird es auf der Wehrgrablerei natürlich auch geben, mit interessanten Formationen wie „Die Drahtzieher“ oder „Klimawandel“, den drei Jungs aus Steyr, die Musik über Steyr in Steyr machen. Am Abend sorgen im Röda dann „Romanovstra“ für mitreißende Balkansounds, davor geigen im Gastgarten „Blueberry Me“ auf. Die Wehrgablerei findet bei fast jeder Witterung (nicht bei Sauwetter) in der Gaswerkgasse statt, der Erlös geht diesmal an die Notschlafstelle Steyr.

Bis 20 Uhr ist der Eintritt frei, danach im Röda: Romanovstra und DJ-Line (VVK 10 Euro/ AK 12 Euro).

Weitere Infos auf www.wehrgraben.at

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