Steyrer Literaturtage mit vorlesenden und aufspielenden Top-Gästen
STEYR. Zum siebten Mal laden die Literaturtage Steyr von 26. bis 28. Mai in Arkadenhöfe und Gastgärten der Altstadt sowie ins Museum Arbeitswelt ein. Eintritt frei!

„Ich freue mich, dass es auch heuer Neues zu entdecken gibt: Neues auf dem Gebiet der Literatur und neue Locations: Diesmal wird das Gartenhaus der Hertl.Architekten im Ennsdorf bei der Samstagsmatinee zu einem Laboratorium für Lyrik und Musik“, sagt Intendantin Karin Fleischanderl.
Reinhard Kaiser-Mühlecker eröffnet die diesjährigen Literaturtage Steyr im Hof des Rathauses Steyr mit der Lesung aus seinem Roman „Wilderer“. Der oö. Schriftsteller erzählt darin von Herkunft und dem unerbittlichen Wandel des Landlebens. Die Wiener Singer-Songwriterin Anna Mabo steht danach im Museum Arbeitswelt auf der Bühne, mit kraftvollen wie leisen und einfühlsamen Liedern, denn „auch dem Terminator tut das Herz manchmal weh“. (Freitag, 26. Mai, 19 und 21 Uhr)
Gartenhaus-Matinee
Wo früher ein kleiner Platz die Schwelle zum mittelalterlichen Steyrer Stadteingang Ennsdorf markierte, entstand aus einem alten Bauernhaus das Gartenhaus des Architekturbüros Hertl. Begleitet vom Steyrer Musiker Bertl Mütter liest die Lyrikerin Margret Kreidl bei der Matinee am Samstag aus „Schlüssel zum Offenen“. (Samstag, 4. Mai, 10.30 Uhr)
Im Arkadenhof des Café Rahofer wird der literarische Samstagsnachmittag von Zita Bereuter (FM4) moderiert. Der in Wien lebende Schweizer Autor Lorenz Langenegger hat mit „Was man jetzt noch tun kann“ einmal mehr ein zutiefst menschenfreundliches Buch geschrieben. Mit liebevoller Gelassenheit erzählt es von Umwegen zum Glück. (Samstag, 27. Mai, 15 Uhr)
Über die Folgen der Idee „Rasse“ schreibt Anna Kim in „Geschichte eines Kindes“ (Samstag, 27. Mai, 16 Uhr). Verena Rossbacher stellt in Steyr ihren mit dem Österreichischen Buchpreis 2022 ausgezeichneten Roman „Mon Chéri und unsere demolierten Seelen“ vor. Eine Tiefstaplerin, der man nicht ganz trauen kann, führt darin durch zwischenmenschliche Verstrickungen und zeigt, dass man Familie und Freundschaft auch ganz anders denken kann (Samstag, 27. Mai, 17 Uhr).
Am Samstagabend ist der Schriftsteller Alois Hotschnig mit einem Zeitdokument über Fremdsein und Selbstbehauptung im Museum Arbeitswelt zu Gast: Im Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ versucht der Erzähler die Wahrheit über seine Eltern freizulegen, einer Norwegerin und eines Wehrmachtssoldaten im Zweiten Weltkrieg. (Samstag, 27. Mai, 19 Uhr)
Trio Lepschi spielt auf
Zur abschließenden Matinee am Sonntag wird es musikalisch: Das Trio Lepschi steht seit Jahren im Dienst des neuen Wienerlieds, so auch auf ihrem aktuellen Album „Daumois“. Stefan Slupetzky, Martin Zrost und Michael Kunz schaffen sich mit Gesang, Posaune, Mundharmonika, Säge, Gitarre, Klarinette, Saxophon, Bass, Akkordeon und Percussion ihr eigenes musikalisches Schlaraffenland, in dem neben Säufern, Zuhältern und Spekulanten auch ein sprachbegabter Hund und ein verliebter Wanderer zu Wort kommen. (Sonntag, 28. Mai, 11.30 Uhr)
Alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt, freie Platzwahl!
Programmübersicht
Freitag, 26. Mai:
19 Uhr: Eröffnung mit Reinhard Kaiser-Mühlecker im Rathaus, Innenhof, Stadtplatz 27
21 Uhr: Literatur + Musik mit Anna Mabo im Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7
Samstag, 27. Mai:
10.30 Uhr: Literatur + Musik-Matinee mit Margret Kreidl und Bertl Mütter im Gartenhaus/Hertl.Architekten, Haratzmüllerstraße 41
ab 15 Uhr: Lorenz Langenegger / 16 Uhr: Anna Kim / 17 Uhr: Verena Rossbacher / Moderation: Zita Bereuter (FM4) im Café-Restaurant Rahofer, Stadtplatz 9
19 Uhr: Alois Hotschnig im Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7
Sonntag, 28. Mai:
11.30 Uhr: Literatur + Musik-Matinee mit dem Trio Lepschi im Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7
Das gesamte Programm: www.steyrer-literaturtage.at


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