Museum Arbeitswelt startet neu durch – mit freiem Eintritt für Jugendliche
STEYR. Das Museum Arbeitswelt bietet Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren ab sofort freien Eintritt in alle Ausstellungen. Damit setzt das Haus ein klares Zeichen für Offenheit und Teilhabe.
Zwei große Vorhaben prägen das neue Jahr: Im November eröffnet der „Lernort Synagoge“. Er bietet Schulklassen und Besucherinnen aus ganz Österreich Raum für historisch-politische Bildung. Parallel entwickelt das Museum eine neue Hauptausstellung. Sie zeigt ab Herbst 2027, wie Arbeit die Gesellschaft seit der Industrialisierung formt: Arbeiterkultur, Frauen in der Arbeitswelt, soziale Sicherheit und Digitalisierung stehen dabei im Fokus.
Bildungsauftrag
Die Ausstellungen „Energiewende“, Labour Lab und 100 Jahre Rote Falken bleiben weiterhin zugänglich. Der „Stollen der Erinnerung“ und die Politikwerkstatt ergänzen das Angebot. Viele Schulen nutzen das Haus bereits intensiv. Eine Lehrerin fand nach dem Besuch von Labour Lab: „Ganz toll, so kann man Jugendliche motivieren und erreichen“.
Digitales Museum
Das Museum stärkt zudem seine digitale Präsenz. Viele Sammlungsstücke sind mittlerweile online abrufbar. Eine neue Datenbank erleichtert die Recherche. Auch das Projekt „Museum wird Kraftwerk“ ist abgeschlossen: Eine eigene Photovoltaikanlage liefert Strom vom Dach. Moderne LED-Technik spart zudem Energie im Veranstaltungsbereich.
Kultur muss sein
Was das Kulturprogramm im Museum anbelangt, beginnt das Jahr mit bekannten Namen: Oliver Rathkolb spricht am 10. Februar über die Ökonomie der Angst. Am 25. Februar zeigt das City Kino den Film „No Other Choice.“ Robert Menasse liest am 27. Februar aus „Die Lebensentscheidung“. Im März folgen die Schriftsteller Barbara Blaha mit ihrem Buch „Funkenschwestern“ und Norbert Gstrein mit „Im ersten Licht“. Weitere Termine erscheinen auf der Website und den Social Media Kanälen des Museums.
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