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STEYR. Die Umweltanwaltschaft hat im Bereich des Taborknotens an vier Standorten Messungen des Luftschadstoffes Stickstoffdioxid durchgeführt.  

Die Messungen am Tabor wurden zwischen Juni 2014 und Mai 2015 durchgeführt.
Die Messungen am Tabor wurden zwischen Juni 2014 und Mai 2015 durchgeführt.

Im Jahresmittel werden die Grenzwerte des Immisionsschutzgesetzes (IG-L) von 35 Mikrogramm pro Kubikmeter an zwei der vier Messpunkten überschritten. Am höchsten ist der Durchschnittswert im Bereich des Hauses Puchstraße 11 mit 40,8 Mikrogramm. Die OÖ Umweltanwaltschaft warnt daher, dass ein Einkaufszentrum am Kasernenareal einen weiteren zusätzlichen Verkehrserreger darstellt und es somit zu einer noch höheren Stickstoffdioxid-Belastung kommen wird. Wird Stickstoffdioxid in Konzentrationen über dem Grenzwert über längere Zeit eingeatmet, kommt es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO zu gesundheitlichen Schäden. Für Baustadtrat Markus Spöck (ÖVP-Bürgerforum) ist klar, dass es vor dem Bau eines Einkaufszentrums am Tabor einen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) geben muss. „Das fordern wir seit Monaten“, so Spöck.Messwerte:

Messtation Puchstraße 7Jahresmittelwert Stickstoffdioxid: 30,5 µg/m³ (Höchstwert: 40 µg/m³)Puchstraße 11Jahresmittelwert Stickstoffdioxid: 40,8 µg/m³ (Höchstwert: 52 µg/m³)Puchstraße 15Jahresmittelwert Stickstoffdioxid: 27,9 µg/m³ (Höchstwert: 40 µg/m³)Werbeplakat (nahe Reeh-Villa)Jahresmittelwert Stickstoffdioxid: 36,5 µg/m³ (Höchstwert: 48 µg/m³)


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