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Im Bürgerkriegsjahr 1934 war der Steyrer Stadtteil Ennsleite ein Brennpunkt des Arbeiteraufstandes rund um den 12. Februar.

Foto: Heinz Kern
Foto: Heinz Kern

„Dieses Datum und die blutige Auseinandersetzung soll im Bewusstsein bleiben. Es ist – mit Blick in die Welt und auf Debatten um demokratische Rechte – besonders geboten, dass wir alle der Demokratie und ihren Institutionen den gebührenden Respekt entgegen bringen und wir stets zu einem Dialog bereit sind“, sagt SPÖ-Bezirksparteichef und Nationalrat Markus Vogl.

Große Beteiligung

Der Historiker Josef Stockinger, Autor des Buches „Zeit, die prägt“, führte zusammen mit Stephan Rosinger vor der Kundgebung zu den wichtigsten Plätzen der damaligen Februarkämpfe. Sowohl an dem Rundgang als auch der Kundgebung nahmen viele Interessierte teil. Mit dabei waren unter anderem die dritte Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer, Bürgermeister Gerald Hackl, Vizebürgermeister Wilhelm Hauser und Stadtrat Michael Schodermayr sowie viele SPÖ-Gemeinderäte und FSG-Gewerkschafter.

Die Beteiligung an der Veranstaltung ging weit über die SPÖ hinaus, unter anderem waren auch der ehemalige KPÖ-Gemeinderat Otto Treml und eine Abordnung der Pfarre Ennsleite dabei. „Seitens der Pfarre wurde zusätzlich zu unseren Kränzen eine Gedenk-Kerze entzündet, diese Geste freut mich sehr“, sagt Vogl. Der Abgeordnete bietet nun an, mit Jugendlichen zu diskutieren. „Wenn Schulen im Geschichteunterricht dieses historische Thema besprechen, bin ich gerne bereit, zu kommen und auch mit Vertretern anderer politischer Richtungen zu diskutieren“, so der Nationalrat. Kontakt per E-Mail: office@markus-vogl.at


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