Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Um von der Michaelerkirche zum Taborweg zu kommen, muss man 241 Stufen bewältigen. Schon Ende des nächsten Jahres könnte damit Schluss sein.

  1 / 2   Die denkmalgeschützte Taborstiege, die erhalten bleibt, hat 241 Stufen. Künftig wird ein Lift den Weg zwischen den Stadtteilen deutlich erleichtern

Die Stadtpolitik hat sich bei der Aufstiegshilfe Tabor über alle Fraktionsgrenzen hinweg auf eine bevorzugte Variante geeinigt. Nämlich auf jene, die mehr aus dem Steinkonglomerat heraustritt. Großer Vorteil neben einem kürzeren Zugang beim ehemaligen Luftschutzstollen hinter dem Gymnasium Michaelerplatz ist ein besserer Panoramablick für den Fahrgast bei der Liftfahrt. Der Denkmalschutz hätte jene Variante bevorzugt, bei der der Liftschacht fast zur Gänze im Steinkonglomerat verbaut ist.

Architekten-Wettbewerb

„Für die Stadt ist wichtig, dass der Lift funktionell ist und auch angenommen wird“, sagt Baureferent und Vizebürgermeister Helmut Zöttl (FPÖ). „Schlussendlich soll der Lift neben dem Vorteil einer besseren Anbindung der beiden Stadtteile aber auch eine Attraktion sein und einen schönen Ausblick bieten“, so Zöttl. Grünen-Stadtrat Reinhard Kaufmann: „Denkmalschutz ist wichtig, muss aber sinnvolle Gestaltung möglich machen. Gute, moderne Architektur muss sich im historischen Stadtbild nicht verstecken.“ Als nächsten Schritt wird es nun einen Architektenwettbewerb geben. Geht alles glatt, könnte im Frühjahr 2018 mit dem Liftbau begonnen werden. Die Kosten werden wohl die Grenze von einer Million Euro überschreiten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden