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STEYR. Auch heuer wurden das Stadtgebiet und die Naherholungsgebiete von herumliegenden Abfällen befreit: 1960 Freiwillige haben sich zur Aktionswoche „Steyr putzt“ angemeldet und in Summe 2,02 Tonnen Unrat aus der Natur entfernt bzw. fachgerecht entsorgt.

  1 / 2   Das „Reinwerfen statt Wegwerfen“ Maskottchen hat die Kinder des Kindergarten Wehrgraben beim Putzen in der Unterhimmler Au besucht. Foto: Stadtbetriebe Steyr

Diesmal waren 33 Vereine und Organisationen mit 680 Teilnehmern, 21 Schulen mit über 50 Klassen und 960 Schülern, sechs Kindergärten mit 230 Kindern und über 90 Privatpersonen bei der Aktion dabei und füllten insgesamt über 620 Müllsäcke mit Abfällen. 

Die fleißigen Helfer wurden mit Handschuhen, Zangen, Müllsäcken und Warnwesten ausgestattet und brachten die Unterhimmler Au, das Steyrer Stadtgut sowie das gesamte Stadtgebiet zum Erstrahlen. Die Wasserrettung, die Wasserwehr der Feuerwehr Steyr sowie die MS Divers begaben sich sogar ins kühle Nass und befreiten die Steyr, die Enns sowie den Ramingbach von achtlos Weggeworfenem. 

Aktion nützt doppelt

Das viele Sammeln hat sich gelohnt, denn pro Kilogramm Abfall ging jetzt 1 Euro an das Steyrer Kinderschutzzentrum Wigwam. „Wir freuen uns sehr über die Spende, mit dieser Unterstützung kann eine tolle Gruppentherapie für Kinder weitergeführt werden. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Abfall in so kurzer Zeit gesammelt wurde“, sagt Sonja Farkas, Geschäftsführerin des Kinderschutzzentrums.

Die Energie AG Umweltservice hat die Aktion wie in den letzten Jahren finanziell unterstützt. So konnte die Stadtbetriebe Steyr GmbH den Spendenbetrag sogar noch erhöhen und 3020 Euro an Wigwam übergeben. 

Maskottchen zu Gast

Die Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“ war heuer mit ihrem orangenen Mülltonnen-Maskottchen bei der Aktionswoche dabei und besuchte die Helfer beim Putzen. Die Kinder hatten großen Spaß daran, dem City Cleaner die gesammelten Abfälle zu zeigen und Spannendes von der Reinigungsaktion zu erzählen. „Reinwerfen statt Wegwerfen“ setzt sich für eine saubere Umwelt ein und informiert zum Thema Anti-Littering (Littering=Umweltverschmutzung).

Die Vermüllung des öffentlichen Raums durch achtloses Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfall stellt eine große Herausforderung dar. Neben dem ästhetischen Problem wird der Abfall der Kreislaufwirtschaft entzogen und verursacht über die Dauer ökologische und ökonomische Probleme. 


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