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STEYR. Der emeritierte Linzer Bischof Maximilian Aichern hat in Gleink eine neue Kapelle eingeweiht.

Maximilian Aichern in der neuen Kapelle in Gleink Foto: www.fotoilse.at
Maximilian Aichern in der neuen Kapelle in Gleink Foto: www.fotoilse.at

Stadtrat Michael Schodermayr (SPÖ) hat da das würfelförmige Gebäude auf seinem Grundstück errichtet. Die Kapelle, ein sogenannter schwebender Kubus mit einer Kantenlänge von etwa vier Metern, besteht in erster Linie aus Lärchenholz. Die Eingangstür ist mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega versehen, die Symbole für Anfang und Ende, für Gott und für Christus aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Auf dem rückwärtigen Fenster der Kapelle ist der brennende Dornbusch dargestellt, ein Werk der Glaskünstlerin Marlene Schröder aus Allhaming.

„Infantibus Mundi“

Auf dem Boden kann man den Spruch „Glaube als Kraft, Hoffnung als Halt, Liebe als Ziel“ lesen. Statt einer Glocke hat Allgemeinmediziner Schodermayr neben der Kapelle eine Glockenplatte aufgebaut, die wie ein Gong in Schwingung versetzt wird. Der Ton, der dabei erklingt, ist ein Fis. Die Kapelle ist den Kindern der Welt gewidmet – auf Latein „Infantibus Mundi“. Die Segnung der Kapelle hat der emeritierte Linzer Bischof Maximilian Aichern durchgeführt, gemeinsam mit Friedrich Rößler, dem Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde Steyr.


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