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STEYR. Mit einem Antrag im Gemeinderat wollte die FPÖ ein gefördertes Jugendtaxi-Modell in Steyr einführen, blitzte aber mit dem Vorschlag ab.

Nachtschwärmer in Steyr kommen vorerst nicht in den Genuss eines günstigen Jugendtaxis. Die Idee wird aber weiterverfolgt. Symbolfoto: vowe

Laut Vorschlag der FPÖ hätten jährlich Gutscheine im Wert von 21.000 Euro aufgelegt werden sollen. 7.000 Euro aus einer Landesförderung, 7.000 Euro von der Stadt und das weitere Drittel von den Nutzern. Ein Jugendlicher hätte Gutscheine im Wert von 75 Euro erhalten und dafür 25 Euro bezahlen sollen.

Rechnung geht nicht auf

Die Gutscheine würden also für 280 Personen reichen, in Steyr gibt es aber über 3.500 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren. „Es werden sicher nicht alle dieses Jugendtaxi verwenden“, sagt FPÖ-Gemeinderat Arno Thummerer. Weil aber auch Fragen der Verwaltung offen blieben, verwehrten die anderen Parteien dem Vorschlag die Zustimmung. Auf Antrag der SPÖ wird das Thema nun im Sozial- und Jugendausschuss weiter diskutiert. „Normalerweise sollten Anträge zuerst im Ausschuss behandelt werden und danach im Gemeinderat“, sagt Michaela Frech (ÖVP-Bürgerforum). Die Idee an sich bekommt Zustimmung von allen Parteien. „Wünschenswert wäre, wenn die Jugendlichen bereits in der heurigen Ballsaison die Gutscheine nutzen könnten“, so Kurt Prack von den Grünen.


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