Star-Soziologe im Museum Arbeitswelt
STEYR. Über die Krise der Moderne spricht Hartmut Rosa – einer der führenden deutschsprachigen Soziologen und Zeitforscher – am Dienstag, 26. März, um 19 Uhr im Steyrer Museum Arbeitswelt (MAW).

Eines seiner Themen ist die moderne Beschleunigung, die nicht nur der Demokratie schadet, sondern auch Menschen ins Burn-out treibt. „Ein glückliches Leben hängt von einer gelungenen Weltbeziehung ab“, ist Hartmut Rosa überzeugt. Für diese Beziehung zur Welt verwendet der deutsche Soziologe den Begriff der „Resonanz“, dem er 2016 ein international viel beachtetes Buch gewidmet hat.
Auf Tour
Gemeinsam mit Partnerinstitutionen wie der JKU Linz, der Universität Wien und dem Museum Arbeitswelt hat er nun eine Vortragsreihe für Österreich geplant. Von 25. bis 27. März wird Rosa in Linz, Steyr und Wien zu Gast sein und jeden Abend über einen anderen Bereich seiner Forschungsarbeit sprechen. In Steyr trägt die Veranstaltung den Titel „Krise der Moderne – Wenn die Welt zum Aggressionspunkt wird“. Moderiert wird der Abend vom ORF-Journalisten, Literaturkritiker und Autor Günter Kaindlstorfer. Eintritt frei!
Zur Person
Der gebürtige Schwarzwalder Hartmut Rosa ist Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt. Für seine Forschungsarbeit wurde er bereits mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und weltweit rezipiert. Zuletzt erschien im Dezember 2018 der Titel „Unverfügbarkeit“ im Residenz Verlag.


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