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STEYR. Die Aktion „Steyr putzt“ war ein voller Erfolg und von Rekorden gekennzeichnet. Insgesamt waren 2.624 Teilnehmer eine ganze Woche lang unterwegs, um achtlos weggeworfenen Abfall in der Stadt aufzusammeln und richtig zu entsorgen.

Krempelten die Ärmel für saubere Umwelt hoch: die Volksschüler aus Gleink Foto: Mader
  1 / 4   Krempelten die Ärmel für saubere Umwelt hoch: die Volksschüler aus Gleink Foto: Mader

Dabei wurden beachtliche 2.031 Kilogramm an Abfällen in insgesamt 800 Säcken gesammelt (Vergleich 2018: 1.480 Kilogramm bei 1.800 Teilnehmern).

Heuer erklärten sich nicht weniger als 26 Schulen (Volksschulen, Neue Mittelschulen bis hin zu Höheren Schulen wie HLW, BG oder BRG) bereit, die Stadt sauber zu machen. Mit acht Kindergärten leisteten auch die Kleinsten einen großen Beitrag. Nicht zu vergessen die 31 Vereine und 19 Privatinitiativen, die dafür sorgten, dass auch die Naherholungsgebiete in der Au und bei der Ennskurve von Schandflecken befreit wurden.

Weniger große Abfälle

Besondere Funde waren zum Beispiel Autoreifen, ein Einkaufswagen, Paletten und ein Fahrradständer, der aus dem Fluss geborgen wurde. Laut den Experten der Stadtbetriebe Steyr nahmen die „großen Abfälle“ im Vergleich zu den letzten Jahren merkbar ab. Aktionen wie „Steyr putzt“ würden sichtbar das Bewusstsein der Bevölkerung positiv beeinflussen.

Problem Zigarettenstummel

Dadurch rücken allerdings die vermeintlichen „Kleinigkeiten“ wie Zigarettenstummel in den Vordergrund. Diese seien sehr schlecht abbaubar und enthalten Giftstoffe, die für Tiere und Pflanzen hochgradig schädigend sind. So könne zum Beispiel ein einziger Zigarettenstummel 40 bis 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen und das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen. Hier kommt noch hinzu, dass ein Zigarettenstummel ca. sieben bis 15 Jahre benötigt, um zu verrotten. Deshalb sei es erfreulich, dass bei der Aktion auf solche „kleinen Abfälle“ großes Augenmerk gelegt wurde.

Spende für Lebenshilfe

Das Sammeln der Abfälle half nicht nur der Natur und dem Stadtbild. Für jedes gefundene Kilogramm wurde 1 Euro an die Lebenshilfe gespendet, die mit dem erzielten Betrag einen Wohlfühlraum für ihre Klienten finanzieren möchte.


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