Jugendzentrum in besonderen Zeiten
STEYR. Die Türen des Jugendzentrums Gewölbe in der Pfarrgasse sind wie die Schulen seit fünf Wochen geschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Einrichtung in dieser Zeit untätig war. Vielmehr wurden viele Überlegungen angestellt, wie das Team mit den Jugendlichen in Kontakt bleiben kann.

„Am wichtigsten ist uns, dass die Jugendlichen wissen, dass wir für sie auch in dieser außergewöhnlichen Situation da sind“, sagt Melanie Berger, die Leiterin des Jugendzentrums. Dabei setzt das Team auf Kommunikation mit seiner Zielgruppe mithilfe sozialer Medien wie WhatsApp, Instagram oder Facebook.
Spieleabend
Regelmäßig werden Impulse in Form von selbst gestalteten Bildern oder kleinen Videos verschickt. Manchmal informativ, manchmal besinnlich und manchmal mit sportlichen Herausforderungen. Zweimal in der Woche wird zu einem Online-Spieleabend geladen. Dabei wird gezeichnet, gesungen, Rätsel geraten und natürlich getratscht - fast ein bisschen wie im Jugendzentrum.
Anrufen, Briefe schreiben
Außerhalb dieser Spielzeiten wird bei Bedarf in Form von Telefonaten oder Nachrichten „Seelsorge“ betrieben. Auch abseits der Online-Welt bleibt das Jugendzentrum mit seinen jungen Besuchern in Kontakt. So verschickte das Team per Post handgemachte Ostergrüße und auch das Angebot zur Brieffreundschaft wurde bereits von vielen Jugendlichen wahrgenommen – einen persönlichen Brief im Postkasten zu finden und in der Hand zu haben ist immer etwas Besonderes.
Freude auf Wiedersehen
So versuchen Melanie, Magda und Evi die Jugendlichen so gut es geht zu begleiten. Einen Ersatz für eine persönlichen Kontakt kann all das natürlich nicht bieten. Darum freut sich das Team schon sehr auf ein Wiedersehen, das höchstwahrscheinlich zuerst einmal im Freien stattfinden wird.


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