Museum öffnet mit 21. Mai
STEYR. Der Verein Museum Arbeitswelt ist voller Vorfreude: Ab Donnerstag, 21. Mai, öffnen sich wieder Pforten zur preisgekrönten Ausstellung „Arbeit ist unsichtbar“ – voerst zu geänderten Zeiten.

„Wie viele andere Betriebe hat uns die Schließung sehr hart getroffen“, sagt Stephan Rosinger, künstlerischer Leiter des Museum Arbeitswelt. Die Ausstellung „Arbeit ist unsichtbar“ sei im März gerade erst wieder eine Woche offen gewesen, Veranstaltungen und Bildungsangebote mit Schulgruppen aus ganz Österreich waren bestens gebucht.
Einzelbesucher und Familien
„Das alles fiel von einem Tag auf den anderen weg. Entsprechend groß ist der wirtschaftliche Schaden“, so Rosinger. Nun soll es Schritt für Schritt wieder aufwärts gehen. Mit vorerst veränderten Öffnungszeiten (Donnerstag–Sonntag, 10–17 Uhr) setzt das Museum in der ersten Phase vor allem ein Angebot für Einzelbesucher sowie Familien mit Kindern. Interessierte haben derzeit zudem die Gelegenheit, sich mit Geschichten, Fotos und Objekten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einzubringen. „Unser Sammelaufruf läuft noch. Die massiven Einschnitte und die Veränderungen in der Arbeitswelt gilt es für uns und die Nachwelt zu dokumentieren“, so Rosinger.
„Verborgene“ Berufe
Der Titel der Ausstellung „Arbeit ist unsichtbar“ könnte für die aktuelle Krise nicht treffender sein. Gerade „unsichtbare“ Berufe, die das alltägliche Zusammenleben ermöglichen, wie in Supermärkten, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Reinigungsfirmen, bei Stadtbetrieben, in Medienhäusern, Logistikhallen, im Transportwesen, in der Lebensmittelproduktion etc. wurden in den letzten Wochen vor den Vorhang geholt. Die Schau läuft bis 15. November.
Infos zu den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Museum unter www.museum-steyr.at


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