Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Viertklässler der Volksschule Gleink bastelten mit ihrer Lehrerin Manuela Mayr aus Plastikflaschen Wände für ein kleines Haus im Garten.

  1 / 4   Wie viele Flaschen brauchen wir für eine Wand? Die Gleinker Volksschulkinder bei der Maßarbeit. Fotos: VS Gleink

 Dafür gab es jetzt einen Preis.Ausgangspunkt des Projektes war die Frage: „Wohin mit unserem Plastikmüll?“ und die Bestürzung darüber, dass es hunderte von Jahren dauert, bis sich Plastik zersetzt. Ab Oktober letzten Jahres sammelte man deshalb an der ganzen Schule leere Plastikflaschen zusammen, um sie beim Bau eines Spielhauses im Schulgarten wiederzuverwerten. „Somit waren alle Kinder, Eltern und Lehrerinnen eingebunden“, berichten die Pädagoginnen Manuela Mayr, Elisabeth Wilhelm und Sabrina Baierl.

Holzspende aus Laussa

Das Holz für das Spielhaus bekam die Schule von einer Zimmerei aus Laussa geschenkt, die auch gleich das Gerüst im Garten aufstellte; die Kinder und Lehrer bereiteten indes im Werkunterricht mühevoll die Plastikflaschen mit Bohrern vor, um sie für die Wände auffädeln zu können. Schließlich entstanden auf den schuleigenen Tablets auch noch Stop-Motion-Filme zum Thema Klimaerwärmung.

Preis gewonnen

Dass das Projekt jetzt durch die OÖN, die Pädagogische Hochschule OÖ, das Ars Electronica Center und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander prämiert wurde, sorgte für große Freude. „Bring deine eigene Trinkflasche und vermeide so Müll“, lautet nun der Slogan an der VS Gleink.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden