Neues Wahrzeichen für Steyr
STEYR. 16 Monate und damit deutlich länger als geplant, dauerte die Errichtung des Panoramaliftes, der die Altstadt mit dem Tabor verbindet.

Bisher musste man 241 Stufen bewältigen, um vom Michaelerplatz zum Stadtteil Tabor zu gelangen. Seit wenigen Tagen fährt nun der Panoramalift und überwindet den Höhenunterschied von 35 Metern in etwas mehr als einer halben Minute. Die Liftkabine bietet Platz für bis zu 25 Personen, auch Fahrräder und Kinderwägen können befördert werden. „Ich wollte hier ein Bauwerk realisieren, dass so aussieht als wäre es schon immer hier gewesen und gleichzeitig ein starkes, selbstbewusstes Zeichen setzt“, sagt Architekt Helmut Reitter, ein gebürtiger Steyrer der in Innsbruck lebt.
Modernes Stadtbild
Die Baukosten des Großprojektes beliefen sich auf 2,7 Millionen Euro, zu Verzögerungen führten die geologischen Verhältnisse und die Corona-Krise. „Der Panoramalift wird das Bild der Stadt nachhaltig positiv prägen“, sagte Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) bei seiner Eröffnungsrede. Die Stadt habe durch große Bauwerke an markanten Stellen wie Hanggarage, Steg über die Enns und dem neuen Fachhochschulgebäude ein modernes Gesicht bekommen.


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