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STEYR. Rund um das Museum Arbeitswelt wurde in Steyr für die Krimiserie Soko Donau gedreht.

Von links: Andreas Kiendl, Stefan Jürgens und Helmut Bohatsch mit Roboter Pepper Foto: Satel Film/Petro Domenigg

Außergewöhnliche Unterstützung für die Ermittler der Soko Donau am Set in Steyr: Bei den Dreharbeiten zur neuen Folge „Der wahre Charakter der Arbeit“ half diesmal Pepper, der Serviceroboter im Museum Arbeitswelt bei der Spurensuche. Zu sehen ist die 16. „Soko Donau“-Staffel ab Herbst 2021 in ORF 1.

Geschichte der neuen Steyr-Folge

Langfinger haben das Museum heimgesucht und eine wertvolle, handsignierte Ausgabe von Marx „Das Kapital“ gestohlen. Und noch dramatischer: Neben der Leiter, die zu dem aufgebrochenen Fenster im ersten Stock führt, liegt ein Toter. Eindeutig ein Fall für das Team der Soko Donau, in dem sich Carl Ribarski (Stefan Jürgens), sein neuer, „echt steirischer“ Kollege Klaus Lechner, gespielt von Andreas Kiendl, und der Chef der Spurensicherung, Helmut Bohatsch alias Franz Wohlfahrt, an die Ermittlungen machen. Im Zuge der der Beweisaufnahme freundet sich Bohatsch mit Pepper an. Dieser ist der stets gut gelaunte Service-Roboter, der im Museum Arbeitswelt in Steyr seine Dienste tut.

Premiere für Bohatsch

Sich das Set mit einem Roboter zu teilen, war auch für den erfahrenen Schauspieler eine Premiere. „Mit ihm zu arbeiten, war sehr lustig aber auch ein wenig spooky“, so Bohatsch. Ob sich der Schauspieler vorstellen könnte, seine Kollegen aus Fleisch und Blut durch einen aus Blech und Silizium zu ersetzen? Bohatsch winkt ab: „Vielleicht wäre das in einer speziellen Kategorie von Film, Animation etc. möglich, aber sicher nicht bei der Soko Donau. Da kann der Mensch als Performer nicht ersetzt werden. Wir haben nicht einmal einen Saugroboter am Set“, lacht Bohatsch.

Oberösterreich-Effekt

Mittlerweile sind schon 40 Soko-Donau-Folgen in Oberösterreich gedreht worden. “Die Soko Donau ist eine der erfolgreichsten Krimireihen, die in Österreich gedreht wird. Wir freuen uns daher, dass Oberösterreich in drei Folgen wieder Schauplatz ist. Mit seinen vielfältigen Landschaften und markanten Städten wie Linz, Steyr und Bad Ischl können wir immer wieder großartige Locations bieten. Die Wertschöpfung, die sich aus den Dreharbeiten vor Ort ergibt, gemeinsam mit den starken Bildkulissen wie jene aus der diesjährigen Produktion sind die wesentlichen Gründe, warum das Land Oberösterreich dieses Filmprojekt finanziell unterstützt“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.


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