Neues Buch von ehemaligem Stadtarchivar: "Strom kennt keine Grenzen"
REGION STEYR. Nach längerer Schaffenspause bringt der ehemalige Stadtarchivar von Steyr, Raimund Locicnik aus Steinbach, ein neues Buch auf den Markt.

Der Titel „Strom kennt keine Grenzen – Die Geschichte der OÖ. Elektrizitätswirtschaft am Beispiel des Ennskraftwerkes Staning“ deutet bereits an, dass sich der Buchinhalt um mehr als ein lokales Thema dreht. Gemeinsam mit Kaprun und dem Umspannwerk Ernsthofen wurde Staning während der NS-Herrschaft zum Pilotprojekt der Energiewirtschaft in der Ostmark. Wenngleich der Kraftwerksbau erst 1941 begonnen wurde, reicht seine Planungsgeschichte bis vor den Ersten Weltkrieg zurück. In einer Spanne von knapp 40 Jahren spiegelt Staning nicht nur die Geschichte der Elektrizitätswirtschaft wider, sondern auch die damaligen politischen, wirtschaftlichen, technischen und sozio-ökonomischen Verhältnisse des Landes.
Zeitzeuge und unveröffentlichte Bilder
Die Auswertung von Fachliteratur und unzähliger Dokumente aus deutschen und US-Archiven ergänzt Locicnik mit 35 Alltags- und Kurzgeschichten des Zeitzeugen Horst Genenger, der 1943–1945 als Kind neben der Baustelle in Staning evakuiert war. 50 größtenteils bislang unveröffentlichte Fotos und zwei Pläne findet man ebenso im 192-seitigen Werk.
Erhältlich ist es im regionalen Buchhandel oder per E-Mail an: raimund.locicnik@webspeed.at


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