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STEYR. Gerhard Baumgartner berichtet, dass bei der Müllsammelinsel am südlichen Rand der Gründbergsiedlung immer wieder katastrophale Zustände herrschen.

Foto: Baumgartner
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Wir Österreicher zählen sicher zu den Besten, wenn es ums Mülltrennen und Recyclen geht. Aber wie die Mülltrenn-Insel am südlichen Rand der Gründbergsiedlung, hinter der Avanti-Tankstelle, meistens aussieht, erinnert eher an ein Land, in dem die Müllabfuhr nicht funktioniert.

Problem besteht seit Jahren

Wie auf den Fotos (vom 7. Dezember 2020) sieht es dort sehr oft aus, nicht nur nach einem Wochenende. Und dieser katastrophale Zustand besteht schon seit Jahren, nicht erst seit der Corona-Krise. Es wundert mich, dass die Arbeiter, die regelmäßig die Papier- und Plastikmüll-Container entleeren, nicht schon längst Alarm geschlagen haben. Kann man die Behälter denn nicht häufiger leeren oder zusätzliche Container aufstellen?

Müll wieder mitnehmen 

Noch schlimmer finde ich aber jene Mitmenschen, die ihren brav gesammelten Sondermüll einfach neben dem überfüllten Container abstellen. Wenn ich meinen Müll nicht mehr reinbringe, nehme ich ihn immer wieder mit und probiere es einige Tage später oder anderswo. So aber sieht es nicht nur fürchterlich aus, sondern der Wind - wie in den letzten Tagen - verteilt alles rundherum. Passt dieser Anblick in unser schönes Österreich?

von Gerhard Baumgartner, Steyr


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