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STEYR. Die Aufstiegshilfe auf den Tabor, die am 7. August 2020 eröffnet wurde, wird sehr gut angenommen.

 (Foto: Magistrat Steyr Presse)
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Durch den Lift verkürzen sich die Wegzeiten von der Innenstadt auf den Tabor beträchtlich. Vor allem auch für Familien mit Kinderwägen, Personen mit Behinderungen, Radfahrer oder ältere Menschen ist die Aufstiegshilfe eine große Erleichterung.

Einmal nach New York

An den bisher rund 300 Betriebstagen fuhr der Panoramalift durchschnittlich 632-mal pro Tag. An Spitzentagen pendelt der Aufzug fast 900-mal vom Taborturm zum Michaelerplatz, im Schnitt 37-mal pro Stunde, rund um die Uhr. Insgesamt ergibt diese Bilanz einen unglaublichen Wert von rund 190.000 Fahrten zu je 35 Höhenmetern. Rechnet man das um, hat der Lift 6.650 Kilometer zurückgelegt und ist damit Luftlinie fast bis nach New York gefahren.

97,22 Prozent Verfügbarkeit

Der Lift wird an Arbeitstagen einmal täglich von einem Mitarbeiter der Stadtbetriebe kontrolliert und Probe gefahren. Wahrgenommene Geräusche und optische Fehler werden sofort an die Liftfirma gemeldet. Dies ist auch ein Grund für die hohe Verfügbarkeit, da auf mögliche Defekte sofort reagiert werden kann. Die Liftkabine wird einmal wöchentlich komplett gereinigt, zusätzlich zweimal pro Woche kontrolliert und bei Bedarf gesäubert. 

Wartungsarbeiten im Plan

Die Anzahl der Wartungstermine steht in unmittelbarer Abhängigkeit zur Intensität der Benutzung. Da der Panoramalift praktisch durchgehend genutzt wird, ist auch der Intervall der Servicearbeiten entsprechend hoch. Seit Eröffnung stand der Aufzug 36-mal still. Verursacht wurde der Stillstand von 25 Störungen und elf geplanten Wartungsterminen. Mehr als die Hälfte der 194,5 Stillstands-Stunden entfallen dabei auf geplante Servicearbeiten.


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