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STEYR. Ein Feldexperiment führt die Altstoff Recycling Austria (ARA) im öffentlichen Raum der Stadt durch.

Das wissenschaftliche Umweltprojekt möchte die Bürger motivieren, auch unterwegs Müll zu trennen. (Foto: leopress)

Wissenschaftlich begleitet, geht man derzeit in Steyr, Krems und Leoben der Frage nach, ob zusätzliche und auffällige Sammelbehälter im öffentlichen Raum für mehr korrekt gesammelten Abfall bzw. weniger Vermüllung sorgen. „Wir wollen jede Verpackung fürs Recycling“, erklärt ARA-Vorstand Christoph Scharff.

Sammeln muss einfach sein

Laut einer Studie werfen vor allem junge Erwachsene Müll im Umkreis von zehn Metern zu einem Abfallbehälter achtlos weg. Nun wird beleuchtet, wie man die Menschen dazu bewegen kann, ihren Abfall richtig zu entsorgen. Dafür wurden in Steyr an vielbesuchten Plätzen zusätzlich zu den bestehenden Restmülltonnen noch Behälter für die getrennte Sammlung aufgestellt, teils mit auffälligen fluoreszierenden Beklebungen oder Landschaftsbildern, die auf den Schutz der Natur durch Recycling hinweisen. Getestet wird etwa, ob sich unterschiedliche Designs auf die Sammlung auswirken. Eine einfache Beschriftung erklärt verständlich, was in die Tonne gehört und was nicht. Per QR-Code können die Bürger zudem überfüllte Behälter melden.

International beispielhaftes Projekt

Vor dem Einsatz der zusätzlichen Behälter wurde die Situation über zwei Wochen erhoben. Mit den Ergebnissen der Feldforschung wird im Herbst gerechnet. Den wissenschaftlichen Part hat das Institut für Höhere Studien (IHS) übernommen. Forscherin Katharina Gangl ist von der Professionalität der beteiligten Städte begeistert: „Nur mit der tatkräftigen Unterstützung vor Ort kann ein Forschungsprojekt dieser Größe erfolgreich umgesetzt werden.“


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