Zukunft der Industrie am Beispiel Steyr
STEYR. Die letzte Veranstaltung der Reihe „Nachgefragt!“ im Museum Arbeitswelt beleuchtet am Mittwoch, 3. November, um 19 Uhr die Entwicklung der Industriestadt Steyr.

Nicht erst seit der OÖ. Landesausstellung ist klar, wie eng die gesellschaftliche Entwicklung der Stadt mit dem Industriestandort verbunden ist. Doch wohin führt dieser Weg? Welche Zukunft hat der Produktionsstandort Steyr? Als Einstieg wird der Historiker und Hochschullehrer Lutz Raphael einen kurzen Impulsvortrag halten. Sein Buch „Jenseits von Kohle und Stahl: Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom“ ist ein Standardwerk der vergleichenden Industriegeschichte Europas.
Daran schließt die Wissenschafterin Julia Eder von der JKU Linz an. Sie wird den Blick verstärkt auf die (ober)österreichische Entwicklung legen und Bedeutung, Probleme, Gefahren und Zukunftsperspektiven eines modernen Industriestandorts beleuchten.
Podiumsdiskussion
Aufbauend auf den wissenschaftlichen Vorträgen diskutieren Reinhold Binder (PRO-GE), Julia Eder (JKU) und Markus Vogl (Stadt Steyr) die möglichen politischen Verantwortungen, die sich daraus ableiten lassen. Denn der Anteil der Industrie für die Wertschöpfung sinkt und der Druck, immer schneller und kostengünstiger zu produzieren, steigt. Immer mehr Menschen fragen sich: Welche Zukunft haben Industrie-Arbeitsplätze überhaupt? Was bedeutet diese Situation für die Arbeitnehmer und wie reagiert eine Stadt wie Steyr mit mehr als 10.000 Industrie-Arbeitsplätzen?
Eintritt: freiwillige Spende!
Anmeldung und Infos: VÖGB, Tel. 0732/665391-6014, E-Mail: renate.auerboeck@oegb.at


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