Stöckl reist für vier Wochen in die Ukraine
WOLFERN. Die Gewalt in der Ukraine zwingt täglich tausende Menschen, ihr Zuhause zu verlassen. Um ihr Leid zu lindern, braucht es weltweite Solidarität.

Katastrophenhelfer Wolfgang Stöckl aus Wolfern hilft seit dem 12. April direkt vor Ort und unterstützt das ukrainische Rote Kreuz in Ushgorod im Grenzgebiet zur Slowakei. Der Einsatz ist für vier Wochen geplant. „Das Gebiet wird derzeit zu einem regionalen Hub, also als Schaltstelle, in der Flüchtlingsbetreuung ausgebaut“, erklärt Stöckl.
Zivildienst als Startschuss
„Die humanitäre Hilfe und die Versorgung bedürftiger Menschen sollen verstärkt werden. Dabei unterstützen wir vor allem die Kollegen des ukrainischen Roten Kreuzes, die seit Ausbruch des bewaffneten Konfliktes rund um die Uhr im Einsatz stehen“, sagt der 61-Jährige, der Vater einer erwachsenen Tochter ist. Stöckl startete seine Rotkreuz-Karriere 1988 als Zivildiener in Steyr und blieb – er ist seither als freiwilliger Rettungssanitäter engagiert. Mit dem Konflikt beim Zerfall von Jugoslawien begann er, auch in der Katastrophenhilfe tätig zu werden und war mittlerweile bei rund 30 Auslandseinsätzen in den verschiedensten Teilen der Erde dabei.


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